Erzherzog Ludwig Salvator – Ein Leben für die Wissenschaft 1847-1915

LEBENSDATEN - DIE YACHT NIXE LUDWIG SALVATORS STUDIERSTUBEAUF HOHER SEE

Zeichnung Ludwig Salvators coloriert: Levkas Schon im Vorjahr hatte er in ausführlichen Gesprächen mit Kapitänen und Seeleuten erste Erkundungen angestellt und Preise erfragt. Dem­nach sollte ein, wenn auch altes, Lloydschiff von mittlerer Größe bereits um 20 000 Gulden zu haben sein Nach weiteren, vor allem verschiedene Konstruktionen und Details technischer Art betreffende Informationen, die Ludwig von Angehörigen der österreichischen, italienischen, englischen und französischen Marine erhalten hatte, war er zum Schluß gekommen, daß für seine Bedürfnisse ein aus Eisen gefertigtes Schiff mit Dampfan­trieb und Schraube, das gleichzeitig auch über hohe Masten und breite Segel verfügte, um so auf längeren Überfahrten auch die Kraft des Win­des nützen und an Kosten für Kohle sparen zu können, am geeignetsten wäre. Achtzig Pferdestärken und eine zwölfköpfige Mannschaft waren seinen Vorstellungen nach ausreichend. „Mit dieser Idee und in der Hoff­nung, von meinen geliebten Eltern die Erlaubnis zu erhalten, habe ich versucht während der letzten drei Jahre eine gewisses Kapital zusam­menzulegen“, legte er der Mutter sein genau ausgeklügeltes Finanzierungskonzept vor. 30 000 Gulden hatte er bereits selbst erspart, sein ehemaliger Erzieher, Freund und Kammervorsteher, Eugenio Sforza, wollte ihm 10 000 Gulden leihen und die noch fehlenden 40 000 hoffte er 50

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