Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer

HAUPTRAUM

21 derselben, in Tirol eingetroffen war. Anhangend die Siegel Margarethas und der tirolischen Landherren. — Margaretha zog sich nach Wien zurück, wo sie 1369 starb; ihr Leichnam wurde auf dem Friedhofe der Minoriten beigesetzt, über dem sich heute der Neubau des Haus-, Hof- und Staatsarchives erhebt. 1364, Feber 8, Brünn. Kaiser Karl IV. bestätigt den 64. österreichischen Herzogen die Erwerbung Tirols (vgl. Nr. 63). 1364, Feber 10, Brünn. Erbeinigung zwischen Kaiser 65.-'Karl IV., seinem Sohne Wenzel und seinem Bruder Johann einerseits und den österreichischen Herzogen und König Ludwig von Ungarn anderseits. Ein wechselseitiger Erbvertrag für den Fall des Aussterbens der einen oder der anderen Dynastie war schon früher zwischen Österreich und Ungarn abgeschlossen worden; nun wurde er auch auf Böhmen erstreckt. Damit hatte der Gedanke einer künftigen Vereinigung der österreichischen, böhmi­schen und ungarischen Länder zum erstenmal greif­bare Formen angenommen. 1364, November 18, Wien. Hausordnung der öster- 66. ^-'reichischen Herzoge. Die Hausordnung knüpft an das Hausgesetz Her­zog Albrechts II. (vgl. Nr. 58) an und sichert unter neuerlicher Anerkennung der Unteilbarkeit der öster­reichischen Länder gleichwohl dem ältesten Herzog bedeutsame Vorrechte. Die Urkunde trägt unten links die eigenhändigen Unterschriften der Herzoge Rudolf, Albrecht und Leopold und anhangend deren Siegel. Rudolf zählte damals 25 Jahre, Albrecht 15 und Leopold erst 13. 1395 ff. Bruderschaftsbuch des Hospizes von Sankt 67. Christoph auf dem Arlberge.

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