Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA
Hauptraum (Nr. 1–344)
107 Orig., Druck, Papier, 34 Seiten, mit den Siegeln und Unterschriften der Unterhändler Kardinal-Staatssekretär Pacelli, Bundeskanzler Dollfuß und Bundesminister Schuschnigg: Staatsurkunden. 337. 1934 März 17, Rom., „Römisches Protokoll I“ über die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich, Italien und Ungarn. Orig., Druck, Papier, 5 Folien, deutschsprachige Ausfertigung, mit den Unterschriften von Dollfuß, Mussolini und Gömbös: Staatsurkunden. 338. 1934 April 24, Rom. Papst Pius XI. ratifiziert das Konkordat vom 5. Juni 1933 (Nr. 336). Orig., Druck, Papier, 37 Seiten, mit dem Siegel und der Unterschrift Papst Pius XI.: Staatsurkunden. 339. 1934 August 15, Berchtesgaden. Beglaubigungsschreiben des deutschen Botschafters Franz von Papén. Orig., Papier, 2 Folien, mit den Unterschriften Hitlers und Neuraths: Staatsurkunden, credentielle Schreiben. — Der Vorgänger Papens, Dr. Rieth, war nach dem Mißlingen des nationalsozialistischen Putsches vom 25. Juli 1934 am 26. Juli von seinem Posten enthoben worden. 340. 1936 Juli 11, Wien. „Gentleman Agreement“ zwischen Österreich und Deutschland („Juliabkommen“). Orig., Papier, 6 Folien, mit der Unterschrift Papens: Staatsurkunden. — Im ersten Punkt dieses Verständigungsabkommens erkannte die deutsche Reichsregierung die volle Souveränität des Bundesstaates Österreich an. 341. 1938 Februar 12, Obersalzberg (bei Berchtesgaden). Protokoll über die Unterredung des österreichischen Bundeskanzlers Dr. Kurt Schuschnigg mit Adolf Hitler. Orig., Papier, 5 Folien, mit den Unterschriften Hitlers, Schuschniggs, des deutschen Außenministers Ribbentrop und des österreichischen Ministers für Auswärtige Angelegenheiten