Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 4. (Budapest, 1976)

VADÁSZI, Erzsébet: Ungarische Kastentische

18. HOLZSCHNITT VON H. ALüEGREVER, 1 532 19. HOLZSCHNITT VON H. HR OS AMER, 1545 Die Ranken Verzierung ist im allgemeinen asymmetrisch, die Wellenlinien verlaufen selten gleichmässig, sie gehen eher ineinan­der über oder kreuzen sich, trotzdem er­wecken sie den Eindruck rhythmischer Wie­derholung. Nicht in jedem Fall lassen sieh die einzelnen Ranken bis zu ihrem Ende ver­folgen, sie verlieren sich in den beblätterten Zweigen, die das Feld bedecken ; die vertief­ten Flächen bleiben selten frei und ergeben eine nach Plastizität strebende starke Licht­und Schattenwirkung. Die Ranken verflech­ten sich bei den früheren Stücken, bei den späteren, besonders bei unserem jüngsten Tisch sind sie durch drei Stäbchen verbun­den, vornehmlich bei den sich nach aussen neigenden Ranken. 27 *— 17. H. PLEYDENWURFF: DIE VERLOBUNG DER HL. KATHARINA VON ALEXANDRIEN, MÜNCHEN, ALTE PINAKOTHEK

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