Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 4. (Budapest, 1976)
VADÁSZI, Erzsébet: Ungarische Kastentische
oo 20. ORNAMENTIK EINER CORVINE Diese Art der Verzierung ist in Ungarn seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ziemlich bekannt, sie lässt sich zweifellos auf italienischen Ursprung zurückzuführen, wobei auch die Kodizes aus der Bibliothek des Königs Matthias Corvinus, die sog. Corvinén, eine Rolle gespielt haben mochten 56 (Abb. 20). Die besprochenen Tische beider Typen schliessen sich sowohl in der Form als auch in der Verzierung eng an die mitteleuropäischen Tische dergleichen Zeit an. Sie weisen indessen gewisse ungarische Eigentümlichkeiten auf, die eine Erklärung dafür geben können, warum derartige Tische und Verzierungen in der volkstümlichen Möbelkunst in Ungarn bis zu dem 1ÍJ. Jahrhundert so beliebt wa28