Leitfaden über das Militär-Oekonomie-Verfahren der Stabs-offiziere der kaiserl. königl. Oesterreichischen Armee (Wien, Trieszt, 1821)

Verwendung, Erzeugung, und Vreitc der schwar­zen und gelben Varkan. Beobachtun- 6tn hinsichtlich d. jzalbkastors, und dessen Breite. Beschreibung beS grünenRasch, und dessen Breite. Breite derLein- wand zu izemben. Worauf bey ek- nerHemden-Lein- Hcmb zu sehen. 6b II. Ha Up tstück. Fähnlein angeschafft, welcher die Breite von § Ellen ha­ben muß. ft. 226. Schwarzer und gelber Bárkán wird bloß zu Czako- Rosen verwendet, soll | Ellen breit und von Schafwolle erzeugt seyn. ft. 227. Dev Halbkaftor ist ein halbwollener Zeug, wovon der Schweif von flachsenen Garn, dev Eintrag aber von Schafwolle ist. Der rothe gehört zum Futtern der Munitloneur-Röcke, der hechtgraue gehört zum Futtern der Röcke für dieMon» turs Oekouomie - Commissions - Adjutanten; dieser muß a§ Ellen breit seyn. §. 228. Der grüne Rasch ist ein auS Schafwolle, und über daS Kreutz gearbeiteterZeug, welcher 1 7g Elle breit seyn muß, und auf Vortücher für Büchsenmacher und Sartler ver- wei d t wird. ft. 229. Der Commandant hat darauf zu halten, daß die Leinwand zu Hemden durchaus eine Wiener Elle breit sey ; da jedoch in Hungarn und Galizien die gemeine Leinwand beynahe durchaus unter der Breite von einer Wiener Elle erzeugt wird, und die Ausbeute der Leinwand in den übri­gen Provinzen ohne der Beyhülfe der genannten zwey Lander zur Deckung des Armee-Bedarfs ganz unzurei­chend wäre, so ist auch d«e Annahme der {§, l und f breiten Lemwanden, aber nur in Kriegszeiten, wo mit der 1 Ellen breiten Leinwand nicht aliszulomruen ist, vom Eommandarrten zu gestatten. ft. 250. Der Commandant hat bey einer Hemdenleinwand auch auf eine gleiche und reine Gespunst mit dem sehen zu las­sen, daß selbe dicht gewebt, nicht übertrieben gemangt et er zugerichtet, auch nicht mit Fadenrissen oder Weber­

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