Hirtenfeld's Oesterreichischer Militär-Kalender 1856 (Wien, 1856)

157 bleiben Sie nicht stehen. Diese Batterie? wird, vereint mit den ste dekenden Schüzen, im Gebirgskriege vom größten Nutzen fein." u. s w. In einem zweiten Schreiben des genannten Gene­ralen vom 30, März 1849 drükt dieser sein Vergnügen über die vollendete Zusammenstellung der Batterie aus, und sieht es als ein neuen Beweis von Mahl - Schedl's Patriotismus an, daß er diese Batterie, die ihm so viel Mühe und große Unkosten — ste kostete ihn 2397 fl. 19 kr. — veranlaßt hatte, zur Verfügung der Landesvertheidi- gung gestellt habe. Unter dem 1. März 1849 wurden dann die erwähn­ten Subskripzionsbogen an jene Individuen gesendet, welche sich erboten hatten, die Stelle der Vorsteher der Filialvereine zu übernehmen, und die monatlichen Be­träge einzusammeln. Diesen Bögen waren, wie gesagt, die Statuten des Vereins beigefügt, deren In­halt folgender war: §. 1. Der Verein wird, wenn Se. Ercellenz der Herr Feldmarschall Graf Radetzky es genehmigt, sei­nen Namen führen und Radetzky-Verein heißen, um dadurch einen Namen zu ehren, der in der Brust eines jeden Tirolers mit Begeisterung wider- klingt. Er besteht aus Filialvereinen und ein­zelnen Patrioten, wie ein Programm dieses näher erklären wird. §. 2. Der Verein wird die durchs Tiroler Land passt- renden verwundeten oder invaliden wackeren Sol­daten und Landesschüzen pflegen, unterftüzen, mit Speise und Trank laben, mit Charpie und Ban­dagen versehen, wie es schon seit geraumer Zeit in Innsbruck geschieht. §. 3. Ebenso wirkt er thatigst zur Vermehrung des int Jahre 1848 von den Landständen gegründeten Tiroler Jnvaliden-Unterßüzungs-Fonds, der als erster in der ganzen Monarchie nun auch in-an­dern Provinzen des Kaiserstaats Nachahmung fin-

Next

/
Thumbnails
Contents