Indizes und Protokollbücher des Bestandes Hoffinanz 1531–1762 (FHKA HF)

Hoffinanz Bücher 1531–1762

Die Hilfsbücher beinhalten die wichtigsten Informationen zur Forschung des hinterlassenen Schriftgutes (ungefähr 5000 Kartons) der Hofkammer (Zeitraum: 1527–1749 bzw. 1762). Wegen Skartierungen und Verlusten von Akten aus dem 16. Jahrhundert sind allein in den Bänden viele unwiederbringliche Informationen vorhanden. Das System der Indices und der anschließenden Protokollbände ist bei der Benutzung leicht nachvollziehbar.

Die Indizes und Protokolle sind unterteilt in Expedit und Registratur. Für die Zeit Rudolfs II. wird unterschieden zwischen der Hofkammer in Wien ("Hinterlassene") und in Prag ("Anwesende") mit getrennter Indizierung. Für einige Jahrgänge gibt es eigene Bände für das Kriegswesen. Inhaltlich bezieht sich die Buchserie auf das Gebiet der gesamten Monarchie, also die österreichischen Kronländer, Böhmen und die Länder der ungarischen Krone.

Die Indices und Protokolle sind nach E, wie „Expedit“ (Einlauf) und R, wie „Registratur“ (Auslauf) abgeteilt. Es existiert nur eine Reihe von den Hilfsbüchern, die Akten aber sind nach Ländern in drei großen, chronologisch geordneten Reihen (Hoffinanz Österreich, Hoffinanz Böhmen und Hoffinanz Ungarn) und nach kleinere Betreffe (Münz- und Bergwesen, Instruktionen, Reichsakten, Siebenbürgen etc.) abgelegt.

Suchoptionen: Die im Index unter einem Namen oder Ort gefundenen Zahlen verweisen auf der Seite des entsprechenden Protokollbuches. Dort findet man einen kleinen Auszug der Angelegenheit und das Datum der Erledigung. Unter diesem Datum muss man dann die Akte in den betreffenden Reihen suchen.

Eine detaillierte Beschreibung zum Bestand Hoffinanz ist im Archivinformationssystem des Österreichischen Staatsarchivs zu lesen:
http://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=479949

Die riesige Informationsmenge beinhaltet zudem zeitlich und territorial eine große Vielfalt. Die Bände beinhalten Information zu allen Ländern der Habsburgermonarchie (u. a. österreichische und böhmische Erbländer, Länder der Stephanskrone) und beziehen sich auf fast alle heutigen ost- bzw. mitteleuropäische Länder und deren Verwaltungs-, Wirtschafts-, Gesellschafts-, Kriegs- sowie Finanzgeschichte.

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