Bíróné dr. Szatmári Sarolta szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 2. (Tata, 1986)

Nagy Zoltán: Vitéz János „szép palotája” írott források tükrében

26 ZIMMERMANN, WILHELM PETER: Gran wirt von Christen beleggert Anno 1595. Rézmetszet, 22,5 x 14,5 cm. SAMUEL DILBAUM: Eikonografia, Ausburg 1604. 22. 1. LEPOLD i.m. 25. 1. 49. sz. MEYERPECK, WOLFGANG: (Esztergom látképe) Emléklap, rézmetszet. Prága, 1595. 36 x 16 cm. LEPOLD i.m. 26—27. 11. 52. sz. 27 AUER JÁNOS FERDINÁND pozsonyi nemes polgárnak héttoronyi fogságban írt Naplója 1664. Közzéteszi Dr. Lukinich Imre. Budapest, 1923. 113—115. 11. LXXV. Beschreibung der Festung Gran sambt dero gantzen Gelegenheit. Dises Schloss oder Festung Gran, so anno 1605. zum letzternmahl von den Türken eingenommen worden, liget auf einen zimlich hohen und feisichten Berg, hart an der Tonau an, ... Neben den Städlein gehet man in das Schloss hinauff, welches mit einer zimlich diken und hohen Mauer auf alte Manier mit runden Thürmen umgeben, hat nebens her auf einer Seitten einen alten eingefallenen Graben, ein Vorthor, hernach die Aufzug-brucken, alsdan das rechte Thor vom grossen Quaterstuken, unter dessen Gewölb einen Soffa, oder Bühn, worauf die Schloss Officier zitzen, ... ... Von dar so man aufwärts in der Gassen, so gantz mit Quattersteinen gepflastert, gehet, ein auf beeden Seitten hohe Hausser, hernach ein zimliche schöner gepflasterter Platz, auf welchem etlich grosse Stük, so gegen der Gassen heruntter gerichtet sein, stehen. Von dannen gerad hinauff kommet man in die Oberburg, welche schier viere ckicht, zu welcher man durch ein schönes hohes rott Marmor-steinernes Thor eingehet, inwendig hat es auf 3 Seitten 4 garn hohe Zimmer, mit hohen engen Fenstern von ausgehauenen Quattersteinen, der vorder Theil aber gegen die Thonau, allwo der diesem dem Anzeygen nach ein schöner Saal, oder Gebeu mag sein gewesen, ist mehr ers als halb nidergerissen, und darauf Stük gegen der Tonau und dem Parkaner Feldt zu gepflantzet; auch hat es einen Saall zu ebner Erdt, welcher inwendig von Brettern getaffeit, und oben am Boden gemallhen, anietzo aber gantz unsauber von allerley Unflat ist; nebens selbigen an ist das Gewölb, oder alte Schmitten, in welche sie uns, wie vorhero gemeldet worden, zuerst geleget haben. ..." 28 T(AFFERNER) P(AULUS): Caesarea legatio, quem ad portám Ottomanicam suscepit Walterus S.R.I. Comes de Leslie. Viennae 1668. (LEPOLD ANTAL: Az esztergomi vár története. Esztergom Évlapjai — Annales Strigonienses. VIII. 1936. 1—2. sz. kivonatos közlése után.) 29 BIRKÁS GÉZA: Francia utazók Magyarországon Szeged, 1948 50—51. 11. közlése után. Der „Schöne Palast" von Johannes Vitéz im Spiegel schriftlicher Quellen (Auszug) Johannes Vitéz de Zredna, der humanistische Oberhirte auf dem erzbischö­flichen Stuhl zu Gran/Esztergom (1465—1472) bereicherte mit seiner ausse­rordentlich vielseitigen und zielbewussten Tätigkeit in epochenwirksamer Weise sie Entwicklug der Wissenschaften und Künste in Ungarn. Seine huma­nistische Erziehungs- und Wissenschaftsmäzenatennatur bezeugt gut seine Bibliothek, die nur in Bruchteilen erhalten geblieben ist. Die 1934—1938 freigelegten und wiederhergestellten Wandfresken in den zwei Sälen des der ersten Geschosse des Wohnturmes des mittelalterlichen königlichen, später erzbischöflichen Palastes, im sog. Vitéz-Studio, die Tugenden, die Planeten, der Zodiak und die Fragmente der Arbeiten der zwölf Monate sind pompöse Denkmale der frühesten Werke der Renaissance ausserhalb Italiens. Der Palast, welscher durch den Umbau des Donauflügels des königlichen Palastes 115

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