Zalai történeti tanulmányok - Zalai Gyűjtemény 35. (Zalaegerszeg, 1994)
VAJDA LÁSZLÓNÉ: Csertán Sándor, Zala megye kormánybiztosa
der Verpflegung den Soldaten, die Organisation des Volksaufstandes. Bei der Ausführung stand ihm der Beamtenstand des Komitats zur Verfügung. Im Oktober 1848 organisierte Sändor Csertän die Versorgung der Armee (er besorgte Lebensmittel, liess Bekleidung nähen, besorgte Heizmaterial, half bei der Austeilung der Rekruten) — bei den Kriegsoperationen gegen das Heer von Jellasics auf dem Rückzug und später bei Muraköz, wo Mör Perzel versuchte, die Kroaten auszutreiben. Ende Dezember 1848 — als die Österreicher das Komitat Zala besetzt haben — folgte Sändor Csertän das Parlament nach Debrecen. Im Mai 1849 wurde er wieder zu Zalaer Regierungskommissar ernannt. Ende Mai 1849 ist er im Komitat angekommen, wo er die Unabhängigkeitserklärung bekannt zu machen und das neue Komitee zu bilden hatte. Da das Heimat noch immer in Gefahr war und die Rekrutierung weiter lief, sein Hauptaufgabe wurde die Organisation der Verteidigung. Aber die in Mitte Juni 1849 einmarschierenden Österreicher besetzen wieder das Komitat. Csertän hat einen Versuch für Volksaufstand gemacht aber es gelang ihm nich. Ende Juli 1849 folgte er die Regierung nach Arad. Hier wurde erst von den Österreicher verhört, dann wurde er durch das Kriegsgericht zuerst zum Tode, dann zur 6 Jahre Festungsstrafe verurteilt. Er war bis 1848 in Komärom gefangen und von dort wurde er auf Ferenc Deäks Verwendung hin freigelassen. Am Ende seines Lebens wirtschaftete er auf seinem Zalaer Landgut. Ein Sohn aus seiner 4 Kinder, Käroly Csertän, war Vizegespan des Komitats Zala in der Zeit des Dualismus. Sändor Csertän starb 1864 in Gelse, auch sein Grab ist dort. Er war ein zu seinen liberalen Ideen treuer, konsequenter Patriot, der „sanfteste Regierungskommissar", wie er von den Zeitgenossen genannt wurde.