Művelődéstörténeti tanulmányok - Zalai Gyűjtemény 31. (Zalaegerszeg, 1990)

Sasfi Csaba: Helybeli diákok a keszthelyi gizmáziumban

CSABA, SASFI: ORTSANSÄSSIGE SCHÜLER IM GYMNASIUM IN KESZTHELY (Zusammenfassung) In unserer Publikation beabsichtigen wir, den ersten Teil einer längeren For­schung zu realisieren, nämlich die statistische Analyse eines Gymnasiums einer tnansdanubischen Kleinstadt anhand der Schulbücher und sich auf Schüler bezie­henden Daten. Nach der ersten graben Zusammenfassung ist das Keszthelyer Gym­nasium die kleinste solcher Schulen in Transdanubiien, in der die Zahl der ein­heimischen, also Keszthelyer Schüler, relativ gross war. Von ihnen waren etwa 80% nicht adeliger Herkunft, und nicht ganz 20% erreichte die letzte Klasse und hatte somit die Möglichkeit, Studien im oberen Bildungsweg fortzusetzen. Aufgrund der Verhältniszahlen erscheint die Annahme wahrscheinlich, dass die zum grossen Teil grundbesitzlosen kleinadeligen Söhne mit mehr Ambitionen ihre Studien fortsetzten als ihre nichtadeligen Kollegen. Weiterhin steht folgende Vermutung nahe, dass die Kinder der Angestellten bei der Festetics-Herrschaft in Keszthely, vor allem die der Offiziere, in grösserer Zahl als die anderer gesellschaftlicher Gruppen im Gymnasium lernten und dieses auch abschlössen. Im Laufe der weiteren Forschungen soll zum einen der spätere Lebensweg de­rer, die das Gymnasium abschlössen oder aber auch aufgegeben haben rekonstruiert werden, dabei prüfend welche Rolle der Schule bzw. den dort Lernenden zu­kam. Zum anderen wollen wir darauf eine Antwort erhalten, welche Familien aus welchem Grund ihre Kinder ins Gymnasium schickten, wie dies mit dem gesell­schaftlichen Stand, Struktur und Bestrebungen der Familie zusammenhängt.

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