Közlemények Zala megye közgyűjteményeinek kutatásaiból - Zalai Gyűjtemény 18. (Zalaegerszeg, 1983)
Körmendi Lajos: A munkaerő strukturális változása Zala megye mezőgazdaságában,1949—1978
LAJOS KÖRMENDI Stinkturelle Änderung der Arbeitskraft in der Landwirtschaft des Konitats Zala 1949—1978. Zu savi menfassung: Die Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Arbeitskraft sank nach 1945 fortlaufend. — Die Gründe liegen in der Urbanisation, in der Industrieförderung, in der Entwicklung der Terzier-Zweige, in der ungünstigeren und unsicheren Einträglichkeit der Landwirtschaft, in der zurückgebliebenen infrastrukturellen Versorgung der landwirtschaftlichen Siedlungen und in der Mechanisierung der Landwirtschaft. Dieser Verlauf des Abnehmens betraf in erster Linie die BevölkerungsSchichte, beziehungsweise Beschäftigten im arbeitefähigen Alter. — Das Mass der Verminderung liess in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre nach. — In der Landwirtschaft selbst war die Zahl der Produktionsgenossenschafts —Mitglieder und Familien zu Beginn der Verbreitung der Produktions-genossenschafts-Bewegung •— am Anfang der sechziger Jahre — am höchsten. — Im Kreise der Produktionsgenossenschafts —Mitglieder kann eine Verschiebung in Richtung der Männer und der älteren Jahrgänge wahrgenommen werden. — Bedeutend besserten sich die Fachkenntnisse der Leiter und der Mitglieder der Produktionsgenossenschaften. Das Verhältniss der verbrauchten Arbeitszeit in den Aushilfs —Betrieben und ausser der Grundtätigkeit wächst zu Lasten der Pflanzenzucht. — Bedeutend wuchs die Proportion zwischen dem auf ein aktives Mitglied fallenden fruchtbaren Boden und der angestellten Arbeitskraft. — Die Zusammensetzung der physischen Arbeiter gemäss ihrer Fachbildung ist in den siebziger Jahren als günstig zu bezeichnen, niedrig blieb aber der Anteil der fachgeschulten Frauen. — Die Index-Zahlen der Fachmänner-Versorgung bewegten sich — in den siebziger Jahren — um den Landes-Durchschnitt herum. Bedeutend ist aber die Differenziertheit. — Die Hälfte der Fachleute ist in einem Drittel der Produktionsgenossenschaften tätig. Problematisch ist auch die Versorgung einiger Tierzucht-Produktionszweige sowie die Gestaltung der Fachbildung der Leiter der Finanz- und BuchhaltungsAbteilungen. —