Közlemények Zala megye közgyűjteményeinek kutatásaiból - Zalai Gyűjtemény 12. (Zalaegerszeg, 1979)

Mérey Klára: Zala megye gyáripara

Rövidítési jegyzék: MSK sa Magyar Statisztikai Közlemények KSM — Központi Statisztikai Hivatal Levéltára ZMÉ « Zalai Magyar Élet ZML = Zala megyei Levéltár KLARA T. MÉREY: Die Industrie des Komitats Zala vor 1944 (Resume) Im Jahre 1930 nahm das Komitat Zala 13% des Gebietes von Transdanubien ein, und als solches war es eines der grössten und gleichzeitig eines der über die rück­ständigsten Wirtschaftsstruktur verfügenden Komitate. Trotz seiner hohen Be­völkerungsdichte (75 Einwohner per Quadratkilometer) war ein erheblicher Teil seiner meistens Urproduktion treibenden Einwohner gezwungen, ausserhalb der Ko­mitatsgrenzen Arbeit zu suchen; die lokale Industrie war verhältnismässig klein und unbedeutend. Die Fabrikzusammenschreibung von 1935 und später die industriestatistische Ermittlung aus dem Jahre 1942 zeigen wohl einen bescheidenen Fortschritt, die höchste ausweisbare Anzahl der Industriearbeiter erreichte jedoch nicht einmal 1% (tatsächlich 0,94%) der Bevölkerung. Im Jahre 1942, zur Zeit der Fabrikermittlung gehörten zum Gebiet des Komi­tats nicht nur das Süd- und Nordufer des Plattensees, sondern für eine kurze Zeit war auch die Umgebung von Alsólendva (Medjmurje) angeschlossen. Laut Anga­ben der Industriestatistik war die letztere reich vor allem an textilindustriellen Werken, und ihre Lebensmittelindustrie war ebenfalls bedeutend, die dazu nötige Energie wurde durch ihre eigenen Kraftwerke erzeugt. Der führende Industriezweig auf dem ganzen damaligen Gebiet des Komitats Za­la war die Lebensmittelindustrie, die Zahl der Arbeiter in Betracht genommen waren jedoch die steinverarbeitende Industrie sowie die Ziegelproduktion die stärksten, das Komi tat ist ja reich an dazu erforderlichen Rohmaterialien. Die Werke der letztgenannten Industriezweige arbeiteten allerdings saisongebunden gearbeitet, was für die Arbeiter äusserst ungünstig war (siehe Tabellen). Die Industrie ist ter­ritorial ziemlich konzentriert, weil Verkehrswege und verfügbare Energie die Ab­siedlung weitgehend beeinflussen (siehe Karten). Einer der sich entwickelnden Industriezweige war die chemische Industrie; damals wurde das Werk in Bázakerettye ausgebaut, wo die Schätze der Zalaer ölfelder (mit amerikanischem Kapital) genutzt werden sollten. In der geprüften Periode war für das Komitat charakteristisch, dass seine Na­turschätze und Rohstoffe aus dem Komitat, oft sogar über die Landesgrenzen ge­bracht wurden, und die hiesigen Arbeitskräfte gezwungen waren, für ihren Unter­halt als Wanderarbeiter, ausserhalb des Komitats zu sorgen.

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