Vízügyi Közlemények, 2003 (85. évfolyam)

1. füzet - Somlyódy László: Az értől az óceánig - a víz: a jövő kihívása

Az értől az óceánig — a viz: a jövő kihívása 97 Unsere Feststellung geht also dahin, daß im Besitz unserer gegenwärtigen Kenntnisse bes­sere. mit geringerem Energieverbrauch und geringerer Kohlendioxyd-Abgabe einhergehende, billigere, auf geschlossenen Zyklen basierende, die Gewässer schützende und nachhaltige Lö­sungen gefunden werden können. Diese Lösungen sind natürlich vom Charakter der Siedlun­gen, vom Klima, von der bestehenden Infrastruktur, von den umweltrechtlichen Regelungen, von der Flcxibiltät der Umweltindustrie und von zahlreichen anderen Faktoren abhängig. In Wirklichkeit sind die Möglichkeiten in einem gegebenen Einzugsgebiet - in Abhän­gigkeit von den jeweiligen lokalen Gegebenheiten — wesentlich reicher, können ja die Wässer, zusammen mit den Pflanznährstoffen, den Anforderungen und den Möglichkeiten einer Wie­derverwendung entsprechend, von den Siedlungen der Industrie und/oder der Landwirtschaft (und noch weiter) geleitet werden, wobei - im Gegensatz zur Spül-Toilette — jeweils die der aktuellen Wassernutzung „gerade" entsprechende Wasserqualität bereitgestellt wird. Ein Teil der Wässer wird verbraucht, während der in das Recycling nicht einbezogene Teil (also nur ein kleines Bruchstück der gegenwärtigen Abwassermenge) erst nach entsprechender Klärung den Rezipienten zugeführt wird. Dieser Gedankengang führt uns zur integrierten Wasserbewirt­schaftung der Zukunft (Bild 9), charakterisiert, u.a., durch eine ökologische Anschauungsweise, durch die Nachhaltigkeit, durch die Vorbeugung, durch Vorsicht, durch das Prinzip „Der Ver­schmutzer zahlt", durch vollständige Rückerstattung der Kosten sowie durch hohe Effizienz. Auch die Wasserpolitik der EU basiert auf diesen Grundlagen. Im Gegensatz zu den gegenwär­tigen Lösungen würden wir weder eine zeitliche, noch räumliche Versetzung der Wassergüte­und Wassermengeproblemc befürworten (Bild 10), infolgedessen auch die grenzübergreifenden Probleme verringert oder gar völlig beseitigt würden. Eine technologische Erneuerung kann jedoch natürlich nur zusammen mit einer Veränderung der Anschauungsweise von uns allen erfolgreich sein. Die Voraussetzung dafür ist eine Verbesserung des Erziehungswesens vom Kindergarten bis zu unseren späten Jahren. * * * От ручея до окена - вода: вызов будущего ШОМЙОДИ Ласло Около 2,5% водных ресурсов Земли является пресной водой, из которого используемая доля (реки, озера, подземные воды) составляет всего 0,6%. Глобальое водопотребление (80% которого приходится на орошение) составит около сотую часть возобновляемых водных ресурсов. Проблема возникает прежде всего из весь­ма неравномерного распределения воды в пространстве и во времени, в появлении дефицитов воды, засух и наводнений. Поэтому водой необходимо хозяйничить, что осуществляется в Венгрии с большим умением уже более 100 лет. Живый мир природных вод весьма разноообразный: в пресных водах встречается например несколько десятитысяч вид животных и растений. Из них на наинизших уровнях пищевой цепи находятся бактерии, водоросли (микрос­копические существа в взвешенном состоянии), которые являются самыми мелки­ми со своими размерами в несколько микронов (дм) (вирусы, приносящие много беды, и размер которых едва более одной водной молекулы не являются живыми существами и поэтому и трудно их обнаружить). Водоросли имеют размер в

Next

/
Oldalképek
Tartalom