Vízügyi Közlemények, 2003 (85. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

666 Tolnay Gábor proposals to the leaders of the associations concerned, aiming at confining the annual excess water inundations. In the meantime, the works on the Canal Hortobágy-Berettyó also start­ed, which proved to be one of the most important measures of excess water defence. In 1935, the Association of Ivánfenék reached a very important decision. Namely, it was the first one among the 53 water associations of the country, which included in its statutes the task of supplying irrigation water. In connection with the start of construction of the barrage of Békésszentandrás by the State, also the necessity of building the Canal Sárrét and of ensuring the navigability of the Körös Rivers was discussed. The latter would not only have lowered the expenses of trans­porting the agricultural products of the region to the market, but would also have con­tributed to a considerable extension of irigated land in the region. Parallely to the establishment of the barrage of Békésszentandrás, the National Agency for Irrigation decided to create so-called exemplary irrigation plants as an incentive for the farmers of the region. In the course of the land reform by Nagyatádi, two new colonies (called Vass- and Bogya-Colony) were created on the periphery of Dévaványa, without a satisfactory drinkwa­ter supply. This problem, however, could not be solved by the management of the comune, due to the lack of any support from the State. * * * Maßnahmen der Gewässerregulierung in der Umgebung von Dévaványa von Gábor TOLNAY Eingangs werden aus der Vergangenheit der Tiefebene von Dévaványa (Bild 1) die mit der Einschränkung der dortigen Fließgewässer und Mooraste zusammenhängenden Ereignisse zusammengefaßt. Sodann werden von den letzten Jahrzehnten des XIX. Jh. soche Geschehnisse erwähnt, die bereits an die Regulierung der Körös-Flüsse anknüpfen. Auch die Gründung und die Tätigkeiten der verschiedenen Verbände für Gewässerregulierung und Hochwasserschutz werden erörtert. Ausführlicher wird der Verlauf bzw. die Bekämpfung des großen Polderwassers von 1915 beschrieben. Ein schwerwiegendes Versäumnis des zuständigen Verbandes bestand dabei darin, daß der für den Betrieb der Pumpen notwendige Treibstoff nicht rechtzeitig angeschafft wurde. Die Gemeindeleitung forderte zwar keine Entschädigung, wies jedoch darauf hin, daß eine größere Aufmerksamkeit der Sicherheit der Polderwasserbekämpfung nötig sei. Es werden die sich zwischen den beiden Weltkriegen in Dévaványa meldenden Wasserprobleme erörtert, welche von den beiden interessierten Verbänden gemeinsam gelöst wurden. Die Dorfbewohner haben nicht nur ihre Schwierigkeiten gemeldet, sondern unterbreiteten der Verbandsleitungen auch konkrete Vorschläge zur Einschränkung der sich jährlich meldenden Polderwasserüberflutungen. Inzwischen wurde auch mit den Bauarbeiten am Hortobágy-Berettyó Kanal begonnen, was eine wichtige Maßnahme der Polderwasserbekämpfung darstellte. Der Verband Ivánfenék hat 1935, als erster der damaligen Verbände des Landes, als neuen Tätigkeitsbereich die Lieferung von Bewässerungswasser in seine Statuten aufgenommen. Im Zusammenhang mit den vom Staat angefangenen Bauarbeiten an der Staustufe von Békésszentandrás hat sich die Notwendigkeit der Errichtung des Sárrét-Kanals und der Schiffbarmachung der Körös-Flüsse aufgeworfen. Dadurch wären die Transportkosten der Agrarprodukte billiger geworden und auch die Fläche der bewässerbaren Gebiete hätte bedeutend zugenommen.

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