Vízügyi Közlemények, 2001 (83. évfolyam)

3. füzet - Fleit E.-Bálint M.: A tiszai üledék és halak nehézfémtartalma a 2000. évi szennyezések után

A tiszai üledék és halak nehézfémtartalma a 2000. évi szennyezések után 373 tung der an Wirbel- und wirbellosen Faunaelementen gemessenen Schwermctall-Muster. Es ist zweckmäßig, die Messung der Schwermetall-Akkumulation in den besonders gefährdeten (ex­ponierten) Lebewesen auch auf solche Tiergruppen zu erstrecken, welche infolge ihrer Lebens­art und ihrer Habitat-Exponiertheit gute Indikatoren der Verbreitung der Schwermetall-Ver­schmutzung und ihres ökologischen Risikos sind. Aufgrund einer Auswertung der Untersuchungsergebnisse des Flußbettmaterials (Sedi­ments) kann festgestellt werden, daß sowohl die neulich stattgefundenen Zyanid- und Schwer­metall-Verschmutzungen, als auch die in der Vergangenheit abgelaufenen anderen Schmutz­stoffwellen gut erkennbare Spuren im Sohlensediment der betroffenen Flußabschnitte hinter­lassen haben. Es wurden zahlreiche toxische, karzirogene und teratogene Schwermetalle identifiziert und quantitav gemessen, welche auf langer Sicht sowohl für das Sanitätswesen, als auch für die ökologisch/hydrobiologischen Verhältnisse eine Gefährdung darstellen könnten. Bild 1 veranschaulicht die längsschnittsmäßige Verteilung des Arsengehaltes in der Theiß (und­zwar nach der Zyanid-Verschmutzung, aber noch vor der Schwermetall-Havarie).ö//c/ 2 sum­miert in einem zum Grenzquerschnitt nahe gelegenen Punkt (Tiszabecs) nach der Schwerme­tall-Verschmutzung in die vertikal geschichteten Stichproben festgestellten Abweichungen, woraus die Erscheinung der frisch angekommenen Verschmutzungen, insbesondere im Hin­blick auf die Kupfer-, Blei- und Zink-Verschmutzungen, eindeutig hervorgeht. Bild 3 veran­schaulicht den Ablauf der Schwermetall-Verschmutzung bzw. die Absetzzonen unter Verwen­dung der längsschnittsmäßigen Verteilung eines einzigen Elements, des Bleis. Im Zusammenhang mit Ungarns bevorstehenden EU-Anschluß ist es sein grundlegendes Interesse, daß die in der EU angewandten Methoden der Risikoeinschätzung und -analyse be­kannt und angewandt, bzw. bei der Gewährleistung der Kategorien „gut", „entsprechend" oder „vorzüglich" des Wasserqualitäts-Zustandes nostrifiziert werden. In diesem Zusammenhang ist es sowohl für Ungarn, als auch für die ganze mitteleuropäische Region kennzeichnend, daß infolge der ausgebliebenen Umweltschutz-Investitionen (z.B. Kanalisation und Abwasserklä­rung) die sog. herkömmlichen wasserverschmutzendcn Stoffe (BSD. CSB, N- und P-Formen) sowie die nicht-hcrkömmliuchen Schmutzstoffe (organische und anorganische Mikrover­schmutzer) gleichzeitig anwesend sind und die Einzugsgebiete des Landes belasten. Die drin­gende Lösung der ausgebliebenen, angehäuften wasserwirtschaftlichen Aufgaben erfordert bei den zur Verfügung stehenden limitierten finanziellen Mitteln die Erstellung eines, zur Ermitt­lung der Prioritätsreihenfolgen geigneten, auf einer Methode der Risikoeinschätzung basiren­den Expertensystems (entscheidungs-unterstützenden Systems ), welches imstande ist, inner­halb eines gegebenen Einzugsgebietes unter gleichzeitigen Berücksichtigung der ökonomi­schen Wirksamkeit und der langfristigen ökologischen Folgen von Investitionen unter den letzteren zu selektieren. Die versteckten, in kleinen Konzentrazionen, aber chronisch wirkenden Schmutzstoff­Strömungen können vom gegenwärtigen Wassergüte-Beobachtungssystem, infolge der gerin­gen Häufigkeit der Probenahmen, nicht immer detektiert werden.Deshalb müssen bei dem Mo­nitoring nicht-Schmutzstoff-orientierte Methoden angewandt werden, wie z.B. die Biomonito­ring-Systeme, welche imstande sind, auch das Problem „geringe Konzentration — chronische Exposition" zu meistern. Natürlich ist auch die Tätigkeit der die chemischen Komponente mes­senden, Großinstrumente betreibenden Labors nach wie vor wichtig, ja sogar unerläßlich, wenn es um eine Schmutzstoff-Kartierung geht. Man muß jedoch zur Kenntnis nehmen, daß man mittels chemischer Methoden nur über diejenigen Stoffe Informationen erhält, welche man tat­sächlich sucht oder mißt und keinesewegs über latente, sich integrierende Auswirkungen, die durch die Existenz der nicht gemessenen Komponenten herbeigeführt werden. Die Bioakkumulations-Phänomena werden in Bild 4 veranschaulicht, in welchem die Ar­sen-Konzentrationen des Muskelgewebes von Hechtcn dargestellt sind, die in verschiedenen

Next

/
Oldalképek
Tartalom