Vízügyi Közlemények, 1998 (80. évfolyam)

3. füzet - Völgyesi István: A Szigetköz és környezetének szivárgáshidraulikai modellje

454 Völgyesi István of the bottom dike, which latter was built in 1995 for rising water levels in the abandoned "old Da­nube" and in the side river arms. Water budgets corresponding to the new situation are shown in Tale I. Simulation of the scenario of rising the present water abstraction rate of 89,300 m 3/d to 363,000 m 3/d was a special task (Figure 6.). Flow pattern of the gravel aquifer was subject to investigation. It was found that flows from the reservoir reach as far as several hundred meters depth below ground surface (Figure 7.). Making use of the dynamic properties of the model changes of the hydraulic properties, caused by the effect of damming and diversion of the river, at various depths and various sites were followed also in function of the time. Figure 8. shows the time series of measured and calculated piezometric heads, starting with the 1-st of October 1992 and lasting for 96 days. The conclusion that the processes induced by the above impacts have already reached a steady state and no further changes of the groundwater levels can be expected was also reached by using the model (Figure 9.). * * * Ein sickerungshydraulisches Modell für die Kleine Schüttinsel (Szigetköz) und ihre Umgebung von Dr.-Ing. Dipl-Hydrogeol. István VÖLGYESI Infolge der im Oktober 1992 bei Cunovo erfolgten Anstauung und Umleitung der Donau ist eine neue sickerungshydraulische Lager in der Kleinen Ungarischen Tiefebene entstanden. Vom Verfasser wurde ein mathematisches Modell entwickel, womit die seit 1992 stattgefunde­nen Veränderungen simuliert wurden. Das Blockschema des Modells wird in Bild /, das sich dem­selben anpassende System der Oberflächengwässer in Bild 2 gezeigt. Als Ausgangssituation wurden, unter Verwendung der von 1981 bis 1990 beobachteten Daten, die langjährigen durchschnittlichen Grundwasserstände ermittelt (Bild 3). Die zur Ausgangssituation gehörende Wasserbilanz ist in Tabelle I enthalten. Nach der auf die Ausgangssituation bezogenen Kalibrierung des Modells wurden die Auswirkungen der 1992 erfolgten Anstauung und Umleitung sowie der 1995 errichteten Sohlenschwelle untersucht (Bild 4). Die Daten der zu den letztgenannten neueren Situationen gehörenden Wasserbilanzen sind in Tabelle I ausgewiesen. Auch der Sonderfall wurde untersucht, in welchem die gegenwärtige Wasserförderung von 89.300 m 3.d-' auf 363.000 m 3.d"' erhöht würde. Einen weiteren Gegenstand der Untersuchung, bildete das Strömungssystem des mit Schotter­schichten gefüllten Beckens. Die Strömungslinien betreffend wurde festgestellt, daß die vom Spei­cherraum ausgehenden Strömungen sogar bis zu Tiefen von mehreren hundert Metern gelangen (Bild 7). Unter Ausnützung der nicht-permanenten Eigenschaften des Modells wurden die infolge Anstauung und Umleitung in verschiedenen räumlichen Punkten entstandenen Veränderungen auch in Abhängigkeit von der Zeit verfolgt. Bild 8 zeigt für die mit dem 1. Oktober 1992 be­ginneden 96tägigen Periode die Zeitreihen der gemessenen und errechneten piezometrischen Niveaus. Ebenfalls anhand nicht-permanenter Berechnungen konnte auch festgestellt werden, daß die Auswirkungen der künstlichen Maßnahmen bereits stattgefunden haben, also weitere Veränderungen des Grundwasserspiegels nicht mehr zu erwarten sind (Bild 9). * * *

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