Vízügyi Közlemények, 1997 (79. évfolyam)

4. füzet - Szilbekné Molnár K.-Petrőcz B.-Polgár A.: A nicki duzzasztómű rekonstrukciója

A nicki duzzasztómű rekonstrukciója 561 The those-dam has been operated since 1995 (Figure 8.) without any malfunctioning. On the basis of favourable experiences gained with this structure it was decided to replace the existing other saddle-gate with a hose-dam, and it can be recommended for more wide spreading use in Hungary. * * * Rekonstruktion der Stauanlage von Nick von Katalin SZIL BEK-MOLNÁR, Bálint PETRÓCZ und Antal POLGÁR Die Stauanlage von Nick (Bild 1) wurde in den Jahren 1930-32 mit drei, je 24 m breiten Öff­nungen (Bild 4) und mit einer 10 m breiten Grundablaßschleuse erbaut. Die Stauwehre sind auf ho­hen Schwellen sitzende sog. Dachwehre, die von der Oberwasser-Seite aus geregelt werden können (Bild 3). Die erstrangige Aufgabe der Stauanlage besteht darin, durch das flußaufwärts, in den links­ufrigen Hochwasserschutzdeich eingebaute Wasserentnahme-Bauwerk eine Gravitationswasserspe­isung Klein-Raab zukommen zu lassen. Das Dachwehr funktionierte bis Ende der 1970er Jahre ohne größere Probleme. Seitdem traten jedoch Probleme der Verdichtung, der Betonoberfläche und der Betätigung auf. Zwischen 1982 und 1988 wurden zwar Überholungsarbeiten durchgeführt, doch erlitt im Jahre 1994 die Sperreinrichtung der linksufrigen Öffnung der Stauanlage Schäden, infolge deren der Stau eingestellt werden mußte. Als erster Schritt der Wiederherstellung wurde die Oberflächentafel des beschädigten Dach­wehres aufgestellt und unterstützt und damit die Stauwirkung wiederhergestellt (Bild 4). Danach wurde beschlossen, in die beschädigte. Öffnung ein neues Schlauchwehr einzubauen. Von den zahl­reichen Vorteilen eines Schlauchwehres ist es das größte, daß es auch im Winter einen problemlosen Betrieb gewährleistet (Bild 5). Das wichtigste Element eines Schlauchwehres (Bild 6) ist der aus gummibelegtem synthetischen Textilmaterial hergestellte Schlauch selbst (Bild 7). Die Textilträger­Armatur verleiht dem Wehr die nötige Festigkeit und ermöglicht eine zweckmäßige Betätigung über Füllung und Entleerung des Schlauches. Die Anwendung einer besonderen Kautschukart sichert die Unempfindlichkeit der Gummischicht gegen Sonnenstrahlung, Ozon und Temperaturschwankungen sowie ihre Abriebfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen die im Wasser vorkommenden Schmutzstoffe. Das 1995 in Betrieb gesetzte linksufrige Schlauchwehr (Bild 8) hat bislang einwandfrei funk­tioniert. Aufgrund dieser Erfahrung, werden auch die noch bestehenden Dachwehre durch Schlauch­wehre ersetzt. Andererseits kann vorgeschlagen werden, daß in der Zukunft die Schlauchwehre auch in Ungarn eine größere Rolle spielen sollten. * * * Реконструкция ницкекой плотины СИЛЬБЕКНЕ МОЛНАР Каталин, ПЕТРОЦ Балинт и ПОЛГАР Антал, дипл. инженеры Ницкская плотина (рис. 1) была построена в 1930-32 г. с тремя, по одному 24-метровыми от­верстиями (рис. 4) и с одной 10-метровым донным водовыпускным шлюзом. Подпорные соо­ружения являются клапанными затворами с высоким порогом, регулируемые со стороны верх­него бьефа (рис 3). Первичней задачой плотины является обеспечение воды выше плотины н размере в 8 м 3/с гравитационным путём в р. Малую-Рабу при помощи водозаборого сооружения, застроенного в левобережную противопаводковую защитную дамбу.

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