Vízügyi Közlemények, 1997 (79. évfolyam)

2. füzet - Szabó Mátyás: A Velencei-tó vízháztartása

A Velencei-tó vízháztartása 189 Der Wasserhaushalt des Sees ist recht unausgeglichen, da der Zufluß von seinem Einzugsgebiet schwankt und i.a. recht spärlich ist. Die geometrischen Daten des Sees sind in Tabelle 1, die Charak­teristika seines Wasserhaushalts in Bild 2 vorgeführt. Typisch für den Velence-See ist es, da er Wäh­rend der vergangenen Jahrhunderte, laut Aufzeichnungen, mehrmals austrocknete und auch seit dem 1931 erfolgten Beginn der systematischen hydrographischen Messungen oft einen äußerst niedrigen Wasserstand hatte. 1970 wurde mit der Rekreation des Sees begonnen. Es erfolgte seine Wasserstandsrcgelung (Ta­belle III), in deren Interesse im Einzugsgebiet zwei Speicher errichtet und am See selbst großzügige Arbeiten der Ufer- und Seebettregulierung durchgeführt wurden (Tabelle III). Infolge all dessen hat sich das Antlitz des Sees wesentlich verändert: in seinem südlichen und nördlichen Uferbereich ha­ben sich bedeutende Erholungsgebiete entwickelt. Von 1988 bis 1993 gab es wieder einmal eine trockene Periode im Einzugsgebiet des Sees (Ta­belle IV), infolge deren der Wasserstand bis zu einem kritischen Niveau sank, was auch durch die Speicher nicht völlig ausgeglichen werden konnte (Bilder 3 und 4). Um die Probleme des See-Was­serhaushalts zu lösen (Tabelle V), wurde 1993 ein künstliches Wassernachschub-System ausgebaut, durch welches in drei Jahren insgesamt 11,3 Mio m 3 Wasser dem See zugeführt wurde. Dank dem künstlichen Wassernachschub sowie der sich allmählich verbessernden Niederschlagsverhältnisse hat sich der Wasserhaushalt des Sees wieder stablisiert. Die nach 1 993 gemessenen Seewasserstände und Zuschußwassermengen sind in Bild 5 ausgewiesen. Zur Auswertung der Ereignisse der Trockenperiode wurden im Forschungszentrum für Wasser­wirtschaft (VITUKI, Budapest) mehrere Studien zusammengestellt. Aufgrund der darin formulierten Vorschläge wurden mehrere wichtige Maßnahmen im Interesse des Schutzes des Seewasserhaushalts getroffen. Darunter sind die wichtigsten die folgenden: 1. Die Vorschrift der Wasserstandsregelung des Sees wurde geändert (Tabelle VI). 2. Für die beiden Speicher und den Velence-See selbst wurde ein gemeinsamer Bewirtschaf­tungsplan erstellt. 3. Die im Einzugsgebiet zugelassenen Wassernutzungen wurden auf 1,5 Mio m 3/a reduziert. 4. Im Einzugsgebiet und am See wurde ein Monitoring-System für Umweltschutz und Wasser­wirtschaft eingerichtet. In den Jahren 1995 und 1996 hat sich der Wasserhaushalt des Sees völlig stabilisiert. Im Früh­jahr 1997 liegt die Füllung beider Speicher bei 90% und auch der Wasserstand des Velence-Sees ist optimal. Aufgrund der Feststellungen und Bewertungen der Experten, über konsequente Durchführung der getroffenen Maßnahmen können in der Zukunft die schädlichen Auswirkungen einer ähnlichen Trockenperiode wesentlich vermindert werden. * * * Водный баланс озера Веление САБО Матьаш, дипл. инженер Озеро Веление с площадью водного зеркала в 24,2 км 2 является третим по величине естествен­ным озером Венгрии. Оно является одним из любимых центров отдыха и рекреации в стране (рис. t.). В летние периоды ежегодно несколько 100 тыс. человек направляется к озеру для отдыха и спортивных целей. Водный баланс озера неуровнавешенный, ибо весьма изменчивым - одновременно и низким ­является и приток воды к озеру с водосбора. Геометрические данные озера приведены в табл /.,

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