Vízügyi Közlemények, 1995 (77. évfolyam)

1. füzet - Rákóczi L.-Sass J.: A Felső-Duna és a szigetközi mellékágak mederalakulása a dunacsúni duzzasztómű üzembehelyezése után

68 Rákóczi László és Sass Jenő nommen, deren Kornverteilung jeweils ermittelt wurde. Um die Flußbettveräderungen genauer ver­folgen zu können, wurde das Flußbett zwischen den Uferkanten auch in Abständen von 100 m ver­messen, dich wurden diesen Querschnitten keine Proben des Flußmaterials entnommen (Bild 1). In der vorliegenden Abhandlung werden die Veränderungen des von oben durch die 2 m un­terhalb des Schiffahrts-Niedrigwasserstandes (MVSZ) liegenden Ebene begrenzten Flußbettvolu­mens sowie diejenigen der Kornverteilungen der entnommenen Bodenproben untersucht. In einigen kennzeichnenden Querschnitten (Bild 1) werden einerseits die Querschnitte selbst (Bilder 3. 5, 8,10, 12 und 14) und andererseits die Kornverteilungs-Diagramme mitgezeilt (Bilder 2, 4, 7, 9, 11 und 13). In den sich füllenden, sich vertiefenden und den in dynamischem Gleichgewicht befindlichen Querschnitten bzw. Querschnittsteilen besitzen die Kornverteilungskurven typische Formen, so Daß die sich daraus ergebenden Trends mit den Abweichungen zwischen den Ergebnissen der zu ver­schiedenen Zeitpunkten durchgeführten Vermessungen gut verglichen werden können.Die über zweierlei Methoden (Querschnittvermessung und kornverteilungskurven) gewonnenen Ergebnisse stehen in gutem Einklang zueinander undf ergänzen sich gegenseitig. Der Vorteil der auf der Korn verteilungskurve basierenden Methode besteht darin, daß die Ver­änderungen der Kornverteilungen der denselben 5-7 Lotrechten des gegebenen Querschnittes ent­nommenen Proben auch auf die Geschwindigkeitsverhältnisse der im Querschnitt stattfindenden Wasserströmung, auf die Grenze des Rückstaus und auf die Ausbreitung der eventuell existierenden stagnierenden Wasserkörper hinweisen. Die wiederholten Flußbettvermessungen ergeben hingegen numerisch das Ausmaß und die Stelle der Flußbetterhöhungen und -Senkungen. Es ist also zweckmäßig, die beiden Meßmethoden auch des weiteren gekoppelt anzuwenden, insbesondere in der Umgebung solcher Flußbettverände­rungen großen Ausmaßes, wie sie im durch die Wasserumleitung beeinflußten Donaustrecke und in ihren Nebenarmen stattfinden. Die längsschnittmäßige Darstellung der aus den Ergebnissen der alle 100 m durchgeführten Vermessungen abgeleiteten Flußbettveränderungen (Bild 6) weist die Strecken der Flußbetterweite­rung und -einschränkung aus. Im vermessenen Nebenarm-System haben die Messungen (Bild 1) eine Flußbettverlandung nachgewiesen, deren Ausmaß flußabwärts zunimmt (Bild 15). Im Nebenarmsystem von Bodak bet­rug das Gesamtvolumen der Auflandung zwischenn 1992 und 1994rd. 30.000m im Nebenarmsys­tem gestauten Wasserkörper fallenden Nebenarmsystem erwähnten gestauten Wasserkörper fallen­den Nebenarmsystem Bagomér eine Feststoffmenge von 434.000 m abgesetzt hat. * * * La formation du lit du Danube supérieur en Hongrie et des bras du Danube de Szigetköz après la mise en service de barrage de Dunacsiin Dr. RÁKÓCZI László, candidat des sciences techniques et SASS Janő. ingénieur en génie civil La fermeture di lit fluvial principal du Danube à Dunacsún en octobre 1992, ainsi que l'évacu­ation du débit prépondérant dans le canal de dérivation de l'usine hydroélectrique de B5s ont pro­voqué des changements morphologiques considérables dans les lits du tronçon du Danube de Rajka à Szap et des bras de Szigetköz. Pour quantifier les caractéristiques des changements morphologi­ques des lits, on a utilisé les relevés géodésiques d'octobre 1992 (avant la dérivation du Danube) et de mai 1994 (après la dérivation du Danube). Les relevés topographiques des profils en travers des lits ont été complété par les échantillonages des maûères du lit et les analyses granuloinétriques de ces mati­ères. Pour améliorer la fiabilité de l'évaluation des changements morphologiques on a complété les relevés des profils en travers entre les deux seuils de berge à l'espacement de 100 m, mais ces mesures géogé­siques ne sont pas complétées par les échantillonage de la matière du lit (Figure 1 ).

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