Vízügyi Közlemények, 1995 (77. évfolyam)
3. füzet - Szlávik L.-Szibert L.-Zellei L.-Zsuffa I.: A nyéki Holt-Duna rehabilitációja
260 Szlávik L.-SzieberI J.-Zellei L.-Zsuffa I. Im Beitrag werden die Zeitreihen der jährlichen höchsten, mittleren und niedrigsten Wasserstände an den drei grundlegenden Pegel der untersuchten Donaustrecke (Paks, Baja und Mohács) während der Periode 1901-990 untersucht. Am Pegel Baja ist sowohl der lineare, als auch der exponentiale Trend der Wasserstände abfallend (Bild 3). Im Naturschutzgebiet Gemens bedeutet dies, daß um die Jahrhundertwende ein das Niveau von 6,50 m am Pegel von Baja überschreitender Wasserstand, der das Deichvorland überflutet, mit 50%iger Wahrscheinlichkeit jährlich 4mal und mit 80%iger Wahrscheinlichkeit jährlich über 2 mal vorgekommen war (Bild 4). Heutzutage is t die Wahrscheinlichkeit dessen, daß im gegebenen Jahre keine einzige solche Hochwasserwelle abfließt, lediglich 40% bzw. 20% (Bild 5). Auch die Zeitdauer der Überflutung der Deichvorländer ist drastisch zurückgegangen. Die zur Verminderung der ungünstigen Auswirkungen vorgeschlagenen Offnungen der Altarme und der Landesspitzen können hingegen der bisherigen - die Errichtung eines Hauptstrombettes für die Schiffahrt und die Eisabfuhr bezweckenden - Konzeption der Flußregulierung nicht angepaßt werden. Dabei gelangt mit der erhöhten Wassereinströmung auch mehr Feststoff in die Altarme, was zu deren rascherer Auflandung führt. Zur Kontrolle der vorgeschlagenen technischen Eingriffe (Bild 2) werden einerseits eingehende Beobachtungen bzw. Analysen der gewonnenen Beobachtungsdaten andererseits die Beobachtungen der zwecks Vergleichungsmöglichkeit unbehrürht verbleibenden, auch weiterhin abgeschlossenen Systeme des Donaualtarms von Grébec und des anschließenden Forgó-Secs und des unteren Auwaldes Gemenc (Bild 1) empfohlen.