Vízügyi Közlemények, 1994 (76. évfolyam)

4. füzet - Sisák I.-Pomogyi P.: A Zala tápanyagterhelésének vizsgálata

A Zala tápanyagterhelésének, vizsgálata 433 Suspended solid load, originating from sewage discharge, amounts to appr. 7.7 t/day (Fi­gure 6.). Sewage water is about 4% of the total flow, while the rest of the flow is contributed equally (48% each) by surface and subsurface runoff. In the river mouth, at Fenékpuszta, 55% of total phosp­horus and 26% of total nitrogen load originate from sewage discharges. In the flow domain of 5-10 m 3/s the analysis of concentration data ( Figures 8-11 ) did not result in an unambiguous answer to the composition of river-flux contributed by scouring of bottom sediment originating from sewage and by the fluxes of surface and subsurface runoff. Above 10 m 3/s river flow surface runoff contribution can be more-or -less unambiquously cha­racterized. Average calculated sediment conccntralion fluctuates and indicates increase with the dis­charge. Concentrations of particulate and phosphate phosphorus and total nitrogen do not increase with the flow. Apart from random fluctuation the average concentration (0.269 g/m 3,0.069 g/m 3 and 4.92 g/m 3 respectively) remain unchanged even at the highest river flow. * * * Untersuchung der Nährstoffbclastung des Zala-Flusses von Dipl.-Ing. agr. István SISÁK und Dr.-Ing. agr. Piroska POMOGYl In der Wasserbeschaffenheit des Balaton-Sees spielt die vom - etwa die Hälfte des Balaton­Einzugsgebietes ausmachenden - Zala-Einzugsgebiet ankommende Nährstoffbelastung eine wichti­ge Rolle. Auf Grund einer Untersuchung der im Mündungsquerschnitt des Zala-Flusses (bei Fenékpusz­ta) von 1975 bis 1987 wöchentlich gemessenen Daten (Durchfluß, Schwebstoff, Gesamtphosphor, Phosphat-Phosphor und gesamter Stickstoffgehalt), sowie einer Analyse der den Fluß erreichenden, den Abwassereinleitungen entstammenden täglichen durchschnittlichen Nährstofffracht-Datcn su­chen die Verfasser eine Antwort auf die Fragen, (1 ) woher in den verschiedenen Durschfluß-Herei­chen der durch den Zala-Fluß geförderte Nähr- und Schwcbstoffgehalt entstammt sowie (2) mit wel­chen Nähr- und Schwebstoffkonzentrationen der Oberflächenzufluß gekennzeichnet werden kann. Die Untersuchung basiert grundlegend auf einer Analyse der in Abhängigkeit vom Durchfluß dargestellten täglichen Stofffrachten sowie der denjenigen angepaßten Funktionen. Die dem Ober­flächenabfluß entstammende Stofffracht wurde als die Differenz zwischen der-auf Grund von Mes­sungen errechneten - täglichen Gesamtfracht und der den Abwassereinleitungen entstammenden täglichen Stofffracht definiert. Es wurde festgestellt, daß im Zala-Querschnilt zu Fenékpuszta im Durchflußbereich unter 5 m 3 . s _ l folgende Prozesse maßgebend sind: Absetzung und später Aufwirbelung sowie aus dem Flußbett erfolgende Auswaschung der den Abwässern entstammenden Nährstoffen, wobei Oberflä­chenzufluß weder im Durchfluß noch in der Nährstofffracht eine nennhare Rolle spicli (Bilder 1, 3 und 4). Die Prozesse der Absetzung und der Auswaschung sind etwa beim Durchfluß von 3 m . s-1 im Gleichgewicht (Bild 2). Die vom Durchfluß unabhängige, den eingeleiteten Abwässern entstammende Schwebstoff­fracht liegt etwa hei 7,7 t.d~' (Bild 6). Etwa 4% der gesamten geführte Wassermenge (Bild 5) enstammt den Abwassereinleitungen; je 48% entstammen dem unter- und oberirdischen Zufluß. 13% des bei Fenékpuszta gemessenen Stickstoffes gelangt in den Balaton-See. Der den Abwässern entstammende Anteil beträgt bei der gesamten Stoffinenge von Fenékpuszta 55% vom Phosphor und 26% vom Stickstoff.

Next

/
Oldalképek
Tartalom