Vízügyi Közlemények, 1989 (71. évfolyam)

1. füzet - Varga Pál-Fekete János-Kiss Beatrix: Szerves mikroszennyező alkil-aril foszfátészterek vizeinkben

Szerves mikroszennyező alkil-aril foszfátészterek vizeinkben 85 Sep-Рак C-18 Säule und Flüssigkeits-Chromatographie entwickelt. Die Methode eignet sich sowohl zur quantitativen als auch zur qualitativen Ermittlung. Bild 2 zeigt das Chromatogramm des Stoffes SFR D46, welches mit Hilfe der erwähnten Methode ermittelt wurde. Der vom Gesichtspunkt der Verschmutzung als Referenz betrachtete Stoff konnte in der Umgebung des Fischabsterbens nachgewiesen (Bilder 3 und 4), in der das Kühlwasser liefernden Donau aber nicht nachgewiesen werden (Bild 5). Der Referenzstoff war in den verschmutzten Gewässern in Konzentrationen von 0,03 bis 0,80 gm 3 anwesend; die untere Grenze der Nachweisbarkeit ergab sich für 0,005 g m 3. Der Schmutzstoff wurde mit Hilfe einer Flüssigkeitschromatographie umgekehrter Phase separiert und die chemische Struktur der einzelnen Fraktionen wurde mit der der Infrarot- und Massenspetrometrischen Methode identifiziert. Es wurde festgestellt, daß der Schmutzstoff mono-, di-, tri- und tetra-substituierte Isopropyl­Phenol-Phosphat-Ester enthält. Das in Ortho-Situation substituierte Derivat war um mehrere Größenordnungen giftiger, als das Para-Derivat (Bild 4). Die Toxizität des Stoffes wird also vom Verhältnis des Para-Derivates bestimmt. Die Alkyl-Aryl-Phosphat-Ester sind im Wasser praktisch unlösbar, während sie sich in Fetten lösen. So können sie sich in Fettgeweben (z. B. in Fischen) anhäufen. Auf biologischem Wege können sie, wenn auch nur langsam, abgebaut werden. Einige Typen sind weniger, andere mehr toxisch; bei einigen Typen wurden auch verzögerte neurotoxische Wirkungen verzeichnet. Der Detergentengehalt des Wassers erhöht ihre Lösbarkeit wesentlich. Im Laufe eines Experimentes konnte die Wasserlösbarkeit von kaum g • itT 3 Größenordnung fast um drei Größenornungen, auf 680 g m­3 gesteigert werden. Diese Stoffe heften am Schwebstoff des Wassers, so daß bei seiner Ablagerung es zu einer Anhäufung an der Gewässersohle kommt. In Tabelle 5 wird der SFR Z)46-Gchalt einiger untersuchter Wassertypen vorgeführt. Das Donauwasser erwies sich für praktisch unverschmutzt, während die verschmutzten Gewässer Alkyl­Aryl-Phosphat-Ester in Konzetrationen von 0,01 bis 0,80 g • m~ 3, die Schluffe aber von 0,004 bis 0,28 g • kg­1 aufwiesen. Die Verfasser waren bemüht, auf die Wassergüteauswirkungen eines bisher weniger bekannten Mikroverschmutzers hinzuweisen, sowie eine analytische Methode zur Bestimmung solcher Stoffe zu empfehlen.

Next

/
Oldalképek
Tartalom