Vízügyi Közlemények, 1989 (71. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

598 Varga P., Ábrahám M. és Simor J. Im Winter steigt vor allem der Ammoniumgehalt an (Bilder 4 und 6), ab Frühlingsbeginn ist die Nitrifikation vollständiger und die biologischen Prozesse werden beschleunigt, wobei - beson­ders am unteren Stromabschnitt - auch eine bedeutende Algenüberproduktion zu verzeichnen ist (Bild 8). Dieses Gebilde wird von der Hochwasserwelle verdrängt, welche über ihren Verdünnungs­effekt zwar die Konzentration der Schmutzstoffe verringert, doch durch ihren hohen Schwebstoffge­halt auch die sonnenscheinsüchtigen Organismen zurückdrängt. Die ungünstigste Wasserbeschaf­fenheit kann während der winterlichen Niedrigwasserperiode verzeichnet werden, womit besonders bei Chlorierung des Trinkwassers erhöhte Wassergüteprobleme einhergehen. Der längschnittsmäßige Verlauf der Wasserbeschaffenheit (Bilder 3, 8 und 9) wird auf Grund der „sich mit dem Wasserfadem gemeinsam bewegenden" Untersuchungen dargestellt, da diese Art Untersuchung die Auswirkungen verschiedener hydrometeorologischer Faktoren (winterliches Niedrigwasser, hochproduktives herbstliches Wasser) besser zur Geltung bringt. Langfristige Auswirkungen und jährliche Periodizitäten können aus den Daten des Stammbeo­bachtungsnetzes bzw. des Monitoring-Systems besser abgeleitet werden (Bilder 2. 4, 5, 6 und 7). Die beiden Untersuchungstypen ergänzen sich gut und ermöglichen somit eine wesentlich besser begründete Beurteilung der Wasserbeschaffenheit der Donau.

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