Vízügyi Közlemények, 1989 (71. évfolyam)

2. füzet - Szeredi István: A szivattyús energiatározás és villamosenergia rendszerünk

260 Szeredi István Die Veränderung der Struktur des Heizstoffverbrauches des Stromenergiesystems wird, unter Voraussetzung der Pumpspeicherung oder der Gasturbinen-Entwicklung, in Bild 2 dargestellt. Es ist zu sehen, daß die Atomkraftwerke bei Pumpspeicherung in höherem Maße und wirtschaftlich vorteilhafter genutzt werden können. Zu gleicher Zeit kann der Kohlenwasserstoffverbrauch des Stromenergiesystems bei Pumpspeicherung konstant gehalten oder gar vermindert werden, während bei der Anwendung von Gasturbinen der Verbrauch an Kohlenwasserstoff-Heizstoffen kontinuier­lich zunimmt. Die Veränderung der Heizstoff-Kosten des Stromenergiesystems wird, erstens für den Fall der Entwicklung mit Gasturbinen, und zweitens für den Fall der Pumpspeicherung, in Bild 3 gezeigt. Auf Grund dessen kann überzeugend festgestellt werden, daß die Heizstoff-Kosten, in jeder der untersuchten Perioden und in jedem der untersuchten Fällen, bei einer Pumpspeicherung niedriger ist, als bei der Entwicklung über Gasturbinen. Die nach der Inbetriebsetzung des Pumpspeichwerkes zu erwartenden Einsparungen können mit der Differenz zwischen den Heizstoff-Kosten der beiden Entwicklungsvarianten des Stromenergiesystems charakterisiert werden. Ihre zeitliche Veränderung wird in Bild 4 gezeigt. Die Veränderung der spezifischen Heizstoff-Kosten des Stromenergiesystems wird für die Untersuchungsperiode in Bild 5 gekennzeichnet. Laut Bild 6 wird die jährliche Einsparung an Kohlenwasserstoff-Heizstoffen des Stromenergie­systems nach der Inbetriebnahme des Pumpspeicherwerkes zwischen 30 und 60 PJ • a~', und nach dem Jahr 2002 sogar bei 150 bis 160 PJ • a _ 1 liegen. Die Entwicklung mit Gasturbinen benötigt die Inbetriebsetzung einer stufenweise zunehmen­den Gasturbinen-Kapazität. Laut Bild 7 übertreffen die Investitionskosten der Gasturbinen bereits während der Periode von 1999 bis 2004 diejenigen sämtlicher untersuchten Varianten der einheimi­schen Möglichkeiten von Pumpspeicherung. Zwischen der Veränderung der Heizstoff-Kosten des Stromenergiesystems und der zur Verfü­gung stehenden Leistung des Pumpspeicherwerkes kann eine eindeutige Beziehung festgestellt werden. Sie wird mit Bild 8 charakterisiert, worin der auf kennzeichnende Jahre bezogene Wert der für das Systemniveau ermittelten Heizstoff-Kosten in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehen­den Leistung des Pumpspeicherwerkes dargestellt wurde. Die eingebaute Leistung der für den Betrieb des Stromenergiesystems benötigten Regulie­rungskraftwerke ist, in Abhängigkeit von der Leistung des Pumpspeicherwerkes und für die Jahre 2000, 2005 und 2010, in Bild 9 dargestellt, während die gesamten Investitionskosten für dieselben Jahre in Bild 10 gezeigt werden. Der niedrigste Wert der Investitionskosten der benötigten Schwell­kraftwerk-Leistung gehört zur Errichtung eines Pumpspeicherwerks mit 1200 MW Kapazität. Das Verhältnis zwischen den Investitionskosten des Pumpspeicherwerkes und der im Strom­energiesystem auftretenden Einsparungen an Heizstoff-Kosten wird in Bild 11 mit den relativen Umschlagzeiten charakterisiert. Aufgrund dessen kann festgestellt werden, daß bei einer 1997 und 2002 erfolgenden Inbetriebsetzung des Pumpspeicherwerkes eine Leistung von 1200 MW am gün­stigsten wäre. Die eingebaute Leistungsfähigkeit des Pumpspeicherwerkes wird durch die Ansprüche des Pumpbetriebes bestimmt: laut Bild 12 benötigt der Turbinenbetrieb 70 bis 75% der eingebauten Leistungsfähigkeit. Mit dem übrigbleibenden Leistungsanteil kann eine Reserve für Betriebsstörun­gen gesichert werden. Der sich aus den zu den verschiedenen späteren Zeitpunkten der Inbetriebnahme gehörenden Mehraufwänden ergebende volkswirtschaftlicher Schaden kann im Vergleich zu den Aufwänden der technisch frühestens 1997 möglichen Inbetriebnahme des Pumpspeicherwerkes ermittelt werden. Das steigende Maß des volkwirtschaftlichen Verlustes ist aus Bild 13 ersichtlich. Der niedrigeste volkswirtschaftliche Aufwand gehört zu einer Inbetriebnahme, die gleichzeitig mit derjenigen eines Kernkraftwerkes von 2 x 1000 MW Kapazität erfolgt. Die tatsächlichen Umschlagprozesse der Errichtungskosten des Pumpspeicherwerkes werden, für verschiedene Fälle der Kreditstruktur der Durchführung und mit Basispreisen von 1985 gerech­net, in Bild 14 gezeigt. Die Umschlagzeiten enthält Tabelle 1.

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