Vízügyi Közlemények, 1987 (69. évfolyam)

2. füzet - Bényey Zoltán: A vízügyi jog fejlődése

A vízügyi jog fejlődése 183 eine durchgreifende Strukturänderung der traditionellen Tätigkeit der Wasserbauingenieure und durch die Vorbereitung des WGs selbst gekennzeichnet. Die seit der Erscheinung des WGs verflossenen rund zwanzig Jahre können, vom Gesichts­punkt der Funktionierung und Entwicklung sämtlicher wichtiger Elemente der Wasserwirtschaft aus betrachtet, in zwei innere Abschnitte (von 1965 bis 1975 und von 1976 bis 1986) aufgeteilt werden. Während des ersten Abschnittes hat die ungarische Wasserwirtschaft die Spitzenleistung ihrer Entwicklung erreicht. Das war ein Ergebnis einer selten zu beobachtenden günstigen Gesamt­wirkung der inneren und äußeren Faktoren. Im zweiten Abschnitt hat sich das Tempo der Entwick­lung verhältnismäßig gemäßigt. Der Wirtschaftszweig Wasserwirtschaft wurde auch während dieses Zeitabschnittes den volkswirtschaftlichen Erwartungen gerecht und tat sein Bestes, die grundlegen­den Anforderungen der Gesellschaft auch unter den unverhältnismäßig schwierigeren Bedingungen zu befriedigen. Infolge der aus der allgemeinen wirtschaftlichen und insbesondere wasserwirtschaftlichen Entwicklung gesetzmäßig entstehenden Tendenzen haben sich auch die an das Wasserrecht gestell­ten Ansprüche erhöht. Der Verfasser vertritt die Meinung, die ungarische Wasserwirtschaft habe sich bezüglich der im WG festgehaltenen Prinzipien und deren System gut behauptet. Auch die aus dem WG abgeleite­ten Regelungen haben sich als dauerhaft erwiesen. Die Anzahl der durch die wasserwirtschaftliche Gesetzgebung seit der Inkraftsetzung des WGs erlassenen und aufgehobenen rechtlichen Regelungen ist in Tabelle I. zusammengefaßt worden. Bezüglich der Anwendung des Wasserrechtes stellt der Verfasser fest, daß die wasserwirtschaft­liche Verwaltungstätigkeit, trotz bedeutenden und zunehmenden Ergebnissen, noch immer weniger wirksam ist, als sie sein sollte und könnte.

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