Vízügyi Közlemények, 1983 (65. évfolyam)

3. füzet - Kontur István: Belterületen keletkező felszíni víz számítása

Belterületen keletkező felszíni víz számítása 417 Berechnung des Oberflächenabflusses von Siedlungsgebieten von Dr.-Ing. István KONTUR Die Studie behandelt ein Verfahren zur Berechnung des Oberflächenabflusses von Siedlungsge­bieten. Die Methode verwertet die in Ungarn zur Verfügung stehenden Verarbeitungen von Nieder­schlagsdaten. Als Niederschlag wird vom Modell der mittels Verarbeitung der Niederschlagsdaten gewonnene Viereckimpuls mit Zeitdauer T und Intensität i berücksichtigt. Das Modell nimmt an, die Auftretungswahrscheinlichkeit der Abflüsse sei identisch mit derjeni­gen des Niederschlages. Von den bisherigen Verfahren weicht die Studie an zwei wichtigen Punkten ab. Vom Niederschlag ermittelt das Modell den Oberflächenabfluss bildenden, sog. wirksamen Niederschlag mittels Abzug der Interzeptions-Wasserrückhaltung und der Infiltration (11). Die Infiltration wird mit der Horton 'sehen Formel beschrieben. Infolge der dem Wasserbilanz-Prinzip folgenden Berechnung ist auch die abflussbildcnde Nicderschlagszeitreihe ein Viereckimpuls (Bild 6.) mit Intensität /* und Zeitbasis x = T- t 0. Die Verhältnisse der Intensitäten und der Wasservolu­mina werden durch die Formeln (15) und (16) erfasst. Verglichen mit der bisherigen, im wesentlichen auf der rationalen Methode basierenden Berechnung besteht die andere Abweichung darin, dass bei der Abflussmodellicrung der Ein-Speicher-Kaskadenhydrograph verwendet wird (17). Dies ermög­licht die Modellierung des Oberflächenabflusses und der Speicherung vom Niederschlag bis zum ersten wasserführenden Element. Infolge der Berücksichtigung der Speicherung tritt bei dem Maxi­malabfluss (Gl. 22 a, b) der Reduktionsfaktor (1 - e~ x) auf. (X ist der Quozient der Zeitdauer des abflussbildenden Niederschlags (т) und der durchschnittlichen Abfliesszeit (Г). laut Gl. (23)). Dies bedeutet, dass man den Abflussbeiwert als das Produkt von zwei Reduktionsfaktoren erhalten kann (24). Der Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass infolge der Berücksichtigung der im Einzugsge­biet erfolgenden Speicherung auch die Berechnung des zeitlichen Ablaufs der Wasserrückhaltung S(t) ermöglicht wird. Fine interessante Folge der Anwendung des Einspeichersystems ist. dass das Maximum der gespeicherten Wassermenge das (1 — е~ л)Д, fache der abfliessenden Niederschlagsmenge (/) aus­macht (29). So kann also nicht nur die Durchflusszeitreihe Q(t ) sowie die Zeitreihe der im Einzugsge­biet gespeicherten Wassermenge S(t) ermittelt werden, sonder es ergeben sich einfache Formeln auch für die Berechnung der Werte 2max ur |d S ma x. Der Verfasser veranschaulicht die Anwendung seines Modells auf ein städtisches Mikroeinzugs­gebiet (Bilder I 1 bis 14).

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