Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)

1. füzet - Csekei Tibor-Hernády Alajos: Több célú tározó a mohácsi Csele-patak völgyében

72 Csekei T. —Hernády A. winnung in Betracht: den Wasservorrat der Donau und denjenigen von zwei Spei­chern, die im betreffenden Räume erbaut werden können. Von den letzteren ist der eine der Speicher des Csele-Baches. Sein gespeichertes Wasser kann sowohl für Bewässerung, industrielle Wasserversorgung und Wassergüteregulierung als auch für eine allgemeine Verbesserung der unmittelbaren Umwelt des Speichers nutz­bar verwendet werden. Die Wasserversorgung der 40 km entfernten Komitatshauptstadt Pécs wird nähmlich teilweise durch ein in der Nähe von Mohács gelegenes Schöpfwerk ge­sichert. Das System der Wasserversorgung wird z. Z. entwickelt und wird in der Zukunft die nötige Wassermenge aus uferfiltrierten Brunnen gewinnen. Wegen der immer wieder eintreffenden Verschmutzungswellen der Donau muss nämlich das Donauwasser zeitweilig aus der Wasserversorgung ausgeschlossen und die Konti­nuität des Betriebes mittels eines Rohwasserspeichers aufrechterhalten werden. Man kam zum Entschluss, in diesem Fall kein künstliches Speicherbecken zu bauen, sondern im Tal des Csele-Baches die — im Interesse anderer Zwecke sowieso vorgesehene — Talsperre zu errichten und deren Mehrzwecknutzung auch dadurch zu sichern. Die bei dem Entwurf des Speichers am Csele-Bach verwendeten Be­rechnungen und Angaben sind in den Bildern 2.-8. zu finden. Der Speicher sichert also für 10—15% des 10.000 ha grossen Bewässerungs­systems das einen niedrigeren Energieaufwand benötigende Bewässerungswasser, verrin­gert die nötige Kapazität des geplanten Donauschöpfwerkes und kann nötigenfalls auch Rohwasser entsprechender Güte für die Wasserversorgung der Stadt Pécs abgeben.

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