Vízügyi Közlemények, 1978 (60. évfolyam)

1. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

158 Szlávik Lajos In the European part total runoff control is nearing completion is the system of the two greatest rivers, namely the Dnieper and the Wolga. Owing to the adverse distribution of water resources, interbasin transfers have assumed paramount impor­tance (Table V, Fig. 6.). Construction on theses was started at the end of the 1930-ies by the large Fergana Canal. In order to alleviate the water shortage in the Southern part of the European Soviet state and to enhance the water resources of the Kaspian and Asovian Seas, it is contemplated to transfer about 46 to 50 cu. km of water per year from the streams discharging into the Northern seas ( Fig. 7 ). Soviet engineers have contemplated for long the diversion to the South of part of the streamflow in the rivers of Sybiria. One of the most comprehensive alterna­tives is shown in Fig. 8 and Table VII. The trace contemplated runs over Irtis, Syr Darya, Amu Darya, Artek and is 3000 km long. According to a resolution passed at the 25th Congress of the Communist Party of the Soviet Union, work on this ambi­tious project is to be started in the tenth five-year plan. * * * Wasservorratswirtschaft und Abflussregelung in (1er Sowjetunion von Dipl. —Ing. Lajos Szlávik Während der 60 Jahre ihres Bestehens machte die Wasserwirtschaft der Sowjet­union eine grosse Entwicklung durch und erzielte bedeutende Ergebnisse. Anlässlich des 60. Jahrestages der Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution werden die Lage der sowjetischen Wasserwirtschaft und Abflussregelung, sowie die Zielsetzungen ihrer Weiterentwicklung besprochen. Der Wasservorrat der Sowjetunion wird nur von demjenigen Brasiliens übert­roffen, auch wenn der auf einen Bewohner bezogene spezifische Wasservorrat der Sowjetunion knapp 25% desjenigen von Kanada oder lediglich ein Neuntel desjenigen von Brasilien ausmacht (Tab. I.). Der auf einen Bewohner des Landes bezogene Durchschnittswert des Abflusses beträgt 20 000 m 3/Jahr. in den südlichen Begionen des Landes aber nur 300—1900 m 3/Jahr. So ist die gebietliche Verteilung der Wasser­vorräte ungünstig zu nennen (Bild 1.). Laut der Angaben des Jahres 1970. sind 3,8% des Gesamtwasserbedarfs Kommunal-, 27,4% Industrie- und 68,8% landwirtschaftliche Wasserbedarfe. Die Zuhanme der Wasseransprüche ist erheblich. Die Wasserbilanz der Sowjetunion wird auf Bild 2. gezeigt. Im Jahr 1975. waren bereits 452 Wasserspeicher mit einem jeweils die 10 Millionen m 3 übertreffenden Speicherinhalt in Betrieb (Tab III.). Eine Liste der grössten Spei­cher der Sowjetunion wird in Tab. IV. gegeben,ihre gebietliche Verteilung mit Bid 3. gezeigt. Hinsichtlich Wasserspeicherung ist diejenige der Sowjetunion die grösste auf der Welt, befinden sich ja hier 24,6% des gesamten Speicherraumes der Erde. Im europäischen Teil des Landes wird bald die vollständige Abflussregelung der beiden grössten Flüsse, des Dnjepr und der Wolga verwirklicht. Infolge der ungüns­tigen Verhältnisse der Wasservorratsverteilung kommt den Wasserüberleitungen hohe Bedeutung zu (Tab. V., Bild в.). Die letzteren wurden am Ende der 1930-er Jahre mit dem Bau des grossen Kanals zu Fergana begonnen. Zwecks Deckung des sich im südlichen Teil der Europäischen Sowjetunion meldenden Wasserdefizits wird geplant, vom Wasser der nach Norden fliessenden Flüsse 46—50 kin 3/Jahr dem Kas­pischen und dem Asowschen Meer zuzuleiten ( Bild 7.). Auch die Umleitung nach Süden des Wassers der sibirischen Flüsse beschäftigt seit langen die sowjetischen Ingenieure. Eine der umfassendsten Planvarianten wird auf Bild 8., sowie Tab. VII. gezeigt. Die 3000 km lange Trasse ist: Irtis — Sir-Darja — Amu-Darja — Artek. Der 25. Kongress der Kommunistischen Partei der Sowjetunion fasste den Beschluss, dass während des zehnten Fünfjahrplanes auch die Lösung dieses mächtigen Problems in Angriff genommen werden muss.

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