Vízügyi Közlemények, 1976 (58. évfolyam)

3. füzet - Magyarország vízgazdálkodási területi szerveinek tevékenysége a IV. ötéves terv időszakában

462 Vezse Sándor Major water management functions during the IV-th Five Year Plan period in the area the North-Hungary District Water Authority and future tasks By S. Vezse, Civ. Engr. The area of the district water authority (Fig. 1., detoned by No. 9 in the sche­matical map for the country) covers 10 290 sq.km on the right-hand side of the Tisza River and extends to the north-west to the Hungarian—Czechoslovakian border. The water management district — extending to two counties — is crossed by the right-hand tributaries of the Tisza River. The water management problems and the works performed are described separately for the territories of the two counties. The water management function in the area are controlled on the one hand by the natural conditions, including plains, hilly and mountain areas, numerous minor water courses, on the other hand by needs of settlements, industry, mining and agriculture and involving flood control, river regulation, drainage, watershed­and gully control, backwater due to the Tiszalök and Kisköre Barrages, strorage and water resources management, water supply, communal- and industrial sewerage and water allocation, the requirements and development of which are described under separate headings a) to f). In order to meet the ramified demands, investments and extensive maintenance expenditures are required. To illustrate the growth in the productive activities of the district authority it is noted that the volume thereof has increased from 14 million Ft in 1953 to 266.5 million Ft in 1975. The high rate of development is emphasized and the future trends in water management activities are outlined. * * * Die während der Periode des vierten Fünfjahrplanes durchgeführten wichtigeren wasserbaulichen Arbeiten und die zukünftigen Aufgaben der Wasscrwirtsehaftdirektion Nordungarn von Dipl. -Ing. S. Vezse Das 10 290 km 2 große Wirkungsgebiet der Wasserwirtschafisdirektion erstreckt sich von der Theiß in nordwestlicher Richtung ganz bis zur ungarisch-tschechoslo­wakischen Grenze (Bild 1.; auf der Landes-Kartenskizze mit Nr. 9. bezeichnet). Das sich auf ein Komitat vollständig und auf ein anderes zum größten Teil erstreck­ende Wirkungsgebiet wird von den Nebenflüssen der Theiß durchquert. Die wasser­wirtschaflichen Probleme und die durchgeführten Arbeiten werden im Bericht für jedes der beiden Komitate gesondert geschildert. Infolge der geographischen Gegeben­heiten (Flach-, Hügel- und Gebirgsland, viele kleine Wasserläufe), sowie der von den Siedlungen, der Industrie, dem Bergbau und der Landwirtschaft gestellten Anforder­ungen (Hochwasserschutz, Flußregulierung, Gewässerregulierung im Flach-, Hügel­und Gebirgsland, der sich auf das Gebiet unmittelbar auswirkende Rückstau der Staustufe Kisköre an der Theiß landwirtschaftliche Wassernutzung im Flachland, Speicherung und Wasservorratswirtschaft, Wasserversorgung und Abwasserabfulir­ung, mengenmäßige Bewirtschaftung der Wasservorräte, worüber in der Studie unter den Titeln a) —f) gesondert berichtet wird) entwickelte sich eine äußerst vielseitige hohe Ansprüche stellende, beträchtliche materielle Aufwände, sowie eine sorgfältige Unterhaltung benötigende wasserwirtschaftliche Tätigkeit. Kennzeichnend für die zunehmende Produktivität der Wasserwirtschaftsdirektion ist, daß während ihr Produktionswert in 1953 14 Millionen Ft, derselbe in 1975 266 Millionen Ft betrug. Aus dem Bericht geht eindeutig die zunehmende Entwicklung während der Periode des vierten Fünfjahrplanes hervor. Er weist auch die Richtung für die künftige Entwicklung der Wasserwirtschaft auf dem untersuchten Gebiet.

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