Vízügyi Közlemények, 1973 (55. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(109). Zur Zeit des Schmelzern gibL es in diesem Donauabschnitt häufig eisige Hoch­wasser. Während dieser Hochwasser sollen Segment des Stauwerkes und Hocli­wasser-Stemmtor der Schiffsschleuse verschlossen werden. Das Ausmündungsbau­werk wirkt in diesem Fall als Dammtor. ZUR SALZAUSSCHEIDUNG GENEIGTE THERMALWASSERBRUNNEN UND DIE SICHERUNG DERER AUSBEUTE Dipl. Ing. Lajos Béltekij (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 398) Bei den ungarischen Tlicrmalwasserbrunnen kann am oberen Abschnitt des Brunnenrohres häufig ein Sahabsatz gefunden werden, welcher durch Ausscheidung der im Wasser gelösten Mineralsalze entsteht und viele Schwierigkeiten verursacht. Das Kalziumkarbonat spielt bei dieser Ausscheidung die wichtigste Rolle, weil es nur in der Gegenwart von Kohlensäure gewisser Menge in Lösung gehalten wird. Ohne der Kohlensäure scheidet das Kalziumkarbonat aus und setzt sich an der Wand des Futterrohres ab. Die Geschwindigkeit des Salzausscheidens und Salzabsatzes ist verschieden. Es gibt Brunnen, wo die Entfernung des Salzabsatzes jährlich nur in einigen Fällen notwendig wird, während bei anderen Brunnen der Absatz nach jeden 8—10 Tagen entfernt werden muss. Der Salzabsatz zeigt sich aber nicht nur in dem Brunnen, sondern auch in den wagerechten Rohrleitungen und in den Heizkörpern. Diese Schwierigkeiten können durch Verwendung der sog. Wärmeaustauscher beseitigt werden. Die Salzausscheidung am oberen Abschnitt der Brunnen ist ein altes Problem; bei vielen Brunnen wurde die Verwendung der wertvollen Wärmeenergie des Thermal­wassers für Heizung eben deshalb aufgegeben. Ein ungarisches Beispiel ist der Thermalwasserbrunnen von Karcag, wo die Salzauscchcidung sichtbar intensiv ist (Abb. 1) und die die Wärmeenergie benützende Anlage nahe liegt. Zum Schutz gibt es zwei Richtungen, so beschäftigt sich das Studium — in den Kapiteln 2 a. und b. mit der Verhinderung der Salzausscheidung — in den Kapiteln 3 a., b. und c. mit der Entfernung des Salzabsatzes mit Hilfe von verschiedenen Methoden. Eine gut bewährte Methode zur Verhinderung der Salzausscheidung, wenn der Ort der Salzausscheidung ,,aus dem Brunnen herausgeholt wird". Diese Methode kann nur dort verwendet werden, wo der Brunnen stabilisiert auf einem bezüglich des Salzabsatzes „kritischen" Druck ausgebeutet werden kann. Die Abbildungen 2 und 3 zeigen Skizze und Bild des Stabilisators eines Brunnens. Das mit einem Magnetfeld wirkende Cepi-Gerät hat sich in der ungarischen Praxis nicht bewährt. Eine mechanische Methode zur Entfernung des Salzabsatzes ist die Entfernung des Salzes durch Bohrung des verengten Bohrquerschnittes. Die Methode ist bei negativen Brunnen sehr gefährlich, weil das Bohrmaterial in den Brunnen fallen und die Wassereinströmung verschliessen kann; dessen Entfernung ist dann wegen der grossen Tiefe recht kostspielig. Mechanisches Verfahren ist auch der partielle oder vollkommene Austausch des in den Brunnen eingehängten Förderrohres. Der ständige Bohrturm ist auf Abb. 5 sichtbar. Eine Versuchsreihe, gerichtet auf die Ablösung des Salzabsatzes mit Hilfe von Salzsäure kann als erfolgreich betrachtet werden. Die optimalen Mengen der HCl und des die Korrosion verhindernden „Inhibitors" wurden in der Versuchsreihe festgestellt. Skizze der Säure-Anlage ist auf Abb. 6 sichtbar. Die neuesten Erfahrungen zeigten, dass Salzabsatz und Verengung des Rohr­querschnittes nicht nur bis zu der Tiefe 40 — 50 m, sondern auch in den Tiefen 100 oder sogar 200 m möglich sind. Als Beispiel werden die Erfahrungen bei einem Ther­malwasserbrunnen erörtert. Futterrohr des Brunnens ist auf Abb. 7, der Salzabsatz

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