Vízügyi Közlemények, 1972 (54. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(93) UNTERSUCHUNG DER AKTIVEN LÄNGE VON BRUNNENFILTERN Dr. Ing. György Kovács (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 393) Es wurden Mengenmessungen in sich im Betrieb befindenden Brunnen in verschiedenen Tiefen des Filterabschnittes durchgeführt. Diese Messungen zeigten, dass die Einströmung des Durchflusses auf der ganzen Länge des Filters nicht gleichmassig ist. Durch die Abminderung der spezifischen Einströmung nach unten stellt sich die Frage, wie lange Filter wirtschaftlich sind. Der erste Schritt der Forschung zur Beantwortung dieser Frage war die theoretische Untersuchung der Druckverieilung in der Schicht und im Brunnenrohr. Dieser Schritt wird in diesem Studium zusammengefasst. Es ist klar, dass zur Weiterförderung der Wassermenge im Brunnenrohr Energie verzehrt wird. Dieser Einfluss kann über der oberen Kante des Filters einfach berücksichtigt werden, wenn die entstandene Depression durch den aus dem Durchfluss und aus den kennzeichnenden Parametern des Brunnenrohres berechneten Verlust modifiziert wird. Die Berechnung,, ist der Länge des Filters entlang wesentlich verwickelter, weil hier auch die Änderung des Durchflusses des Weges entlang berücksichtigt werden soll. Ein weiterer Unterschied stellt sich im Vergleich zur im Bohrhydraulik allgemein verwendeten Berechnungsmethode dadurch dar, dass der spezifische Wert des gegen die Strömung wirkenden Widerstandes wesentlich verschieden des Filters entlang, als im glatten Rohr ist. Der Grund dafür ist, dass das durch die Filterwand einströmende Wasser senkrecht zur Richtung der Hauptströmung fliessl. Dies verhindert die Gestaltung der Grenzschicht neben der Rohrwand und die Bewegung wird durch die quergerichtete Strömung wesentlich wirbelnder, als in einem geschlossenen Bohr. Die Differenz der Druckwerte in verschiedenen Tiefen des Brunnenrohres kann wegen des grossen Widerstandes des Filters entlang wesentlich sein. Da die aus der Schnicht in das Brunnenrohr einströmende Wassermenge mit der Differenz der im äusseren Grenzgebiet der Schicht und im Inneren des Rohres existierenden Drucke proportional ist, können wir nach unten gehend einen Querschnitt erreichen, über welchem die Summe der Widerstände des Filters entlang mit der totalen Depression im Gleichgewicht steht und so — bei mangelndem Druckunterschied zwischen der äusseren und inneren Fläche der Schicht — die Wassereinslrcmung unwahrscheinlich ist. Im Studium werden die Zusammenhänge zwischen Druckverlust, spezifischer Einströmung und totalem Ausfluss des Brunnens zuerst auf den Fall eines unendlich langen Filters aufgeschrieben. Diese Analyse wiederholend können wir Verfahren auch zur Charakterisierung von Schichten endlicher Dicke, bzw. von endlicher Filterlänge finden. Die Untersuchung kann sogar auf die Berechnung der hydraulischen Parameter von Brunnenröhren erweitert werden, welche aus mehreren Schichten Wasser entnehmen. Die Kenntnis der der Filter entlang auftretenden Widerstände ist zur Beschreibung des fraglichen Processes grundlegend wichtig. Das Studium schlägt zur Charakterisierung dieser Widerstände die Anwendung eines zusammengesetzten sog. erweiterten Widerstandsbeiwertes vor. Zur Feststellung der numerischen Werte dieses Beiwertes kamen Versuche in Laboratorium in Gang. Man kann hoffen, dass das Studium mit diesen Messergebnissen bald ergänzt werden kan und dadurch auch die Lösung der in der Einleitung erwähnten praktischen Aufgabe erreicht wird. HYDRAULIK DER WASSERVERSORGUNGSNETZE Dr. Ing. Konstantin Schneider (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 405) Nach einer kurzen systematischen Einführung werden die physikalischen Grundbegriffe, ins besondere der Satz vom Minimum der Energieverluste der Netzstömung im 1—4 Kapitel erläutert. Dieser Satz kann als Ausgangspunkt weiterer