Vízügyi Közlemények, 1969 (51. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(120) Die Bestimmung der numerischen Abflusskurve (Tafel 1) für einen zusammen­gesetzten Querschnitt wird als Beispiel angeführt (Bild 1). DieZwischenwerte lassen sich durch Interpolation einfacher ermitteln, als mit unmittelbarer Berechnung. In anderen Fällen lassen sich umfangreiche Berechnungen erübrigen. :t. Vihar, L. Dipl. Ing.: Tiefgründungen in der Schlitzwand-Bauweise. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 521.) Die Schlitzwand-Bauweise wurde als letzte von den modernen Tiefgründungen in Ungarn eingeführt. Das Bauunternehmen für Wasserbau (Vízügyi Építő Vállalat), Budapest, erwarb von der italienischen Firma Titania ein Lizenz, auf Grund dessen Maschinen für den Bau von Schlitzwänden hergestellt werden. Die Schlitzwände werden mit den Schlammsonden- und Greif erverfahren ausgeführt. Die entsprechen­den Bautechnologien sind in den Bildern 2 und 4 dargestellt. Schlitzwände wurden auch mit einem französischen Poclain Bagger mit entsprechender Greifausrüstung ausgeführt (Bild 5). Die Pläne für 1969 sehen den Bau von insgesamt 36.300 т г Schlitzwandfläche vor. Dr. Szabó, L. Dipl. Ing.: Die Nutzung des Wizna-Moores in Polen. (Der unga­rische Text befindet sich auf Seite 524.) In Polen wurden die ersten Schritte zur zweckmäßigen Nutzung der Moorflächen vor mehr als 10 Jahren unternommen. Als ein Muster Beispiel für diese Arbeiten wird die Melioration des Wizna-Moores im Kreis Bialistok beschrieben. Vorerst wird ein schematischer Überblick über die unter Melioration gezogene Fläche geboten (Bild 1 ). Die ungefähr 17.000 ha große Fläche wurde periodisch überschwemmt und bestand zum größten Teil aus einem unbegehbaren Sumpfwald. Die Dicke der Torf­schiclit beträgt 3 bis 7 m. Die Entwässerung des Moores wird durch ein Kanalnetz gesichert (Bild 2). Vier Hauptkanäle (mit einer Gesamtlänge von 30 km), Nebenkanäle von 164 km Länge und Zuflußkanäle von 330 km Länge sorgen für eine entsprechende Entwässe­rung. Gleichzeitig ist für Bewässerungszwecke ein aus 13 km Hauptkanälen und 35 km Verteilerkanälen bestehendes Netz erforderlich ( Bild 3 ). Statt die Dichte des Entwässerungsnetzes zu steigern, wird der Untergrund mit Dränrohren aus gebrann­tem Steinzeug, oder mit Maulwurfdränen entwässert. Im Schwerpunkt des Moorgebietes befindet sich ein Aufbereitungsbetrieb mit 12 Tausend Tonnen per Jahr Kapazität für die Verarbeitung von Futterheu (Bild 6). Ein entsprechendes Straßennetz ( Bild 7) gewährleistet ungestörten Verkehr bei jeder Witterung. 5. Baramji, S. Dipl. Ing.: Meßbauwerke an natürlichen Kleinwasserläufcn. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 532.) In der Budapester Forschungsanstalt für Wasserwirtschaft wurden in den letzten 10 Jahren für Abflußmessungen an Kleinwasserläufen rund 40 Meßbauwerke entworfen. Nach technischen und hydrologischen Gesichtspunkten können diese Bauwerke in folgende Gruppen geteilt werden: 1) Meßwehre, 2) Venturi-Wehre, 3) Meßkanäle mit Grundschwelle, 4) Meßbauwerke mit Grundschwelle und mit breiter Wehrkrone, 5) Meßbauwerke mit Grundschwelle ohne seitliche Einschnürung, 6) Meßbauwerke mit Grundschwelle und Einschnürung für Niederwasser, 7) Aus­gebaute Meßstrecken mit Einschnürung für Niederwasser. Auf Grund mehrjähriger Beobachtungen und Betriebserfahrungen werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauwerke angeführt. In hydraulisch einwand­frei ausgeführten Bauwerken können Abflußmessungen mit einer mittleren relativen Streuung von 5 — 10% durchgeführt werden. Die baulichen Lösungen, Fragen der Bemessung, des Entwurfes und der Aus­führung der Bemessung, des Entwurfes und der Ausführung der Bauwerke werden ebenfalls behandelt. Die Bauwerke müssen verschiedenen Anforderungen entsprechen. Es wird hervorgehoben, daß Meßbauwerke nur im Einklang mit den Bachregulierungs­Plänen projektiert und gebaut werden dürfen. Von den bisher gebauten Bauwerkstypen werden — unter Berücksichtigung der in Ungarn vorherrschenden Verhältnisse — die unter Punkten 5, 6 und 7 angeführten empfohlen. Für Abflußmessungen an geschiebefreien Kleinwasserläufen eignen sich auch die verschiedenen Meßwehre.

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