Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(77> DIE KENNZIFFERN DER WASSERWIRTSCHAFTSBILANZ M. Domokos, Dipl.-Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 313) Zweck der Studie ist der auf d?r ungarischen Praxis der Wasserwirtschafts­bilanzen fussende Aufbau eines solchen allgemeinen theoretischen Modells der Wasser­wirtschaftsbilanz, — in welches sich einerseits alle in der bisherigen Praxis vorgekommenen Wasserwirtschaftsbilanzen einfügen, — und welches andererseits durch Verallgemeinerung zu solchen weiteren Alter­nativen der Bilanz führt, die praktisch durchführbar und nützlich sind. Unentbehrliche Hilfsbegriffe der Theorie der Wasserwirtschaftsbilanz sind: die verschiedenen Masse der Wassermangeltoleranz sowie die Verteilung von Was­serdargebots-Angaben — oder allgemeiner: Angabemengen-Systemen — charak­terisierenden verschiedenen zwei- und dreidimensionellen Figuren. Diese beiden Hilfsbegriffe betreffend beschränkt sich die Studie grösstenteils auf einen Hinweis auf die diesbezüglichen modernsten Abhandlungen [6], [15]. Vor der eigentlichen Besprechung der Theorie der Wasserwirtschaftsbilanz wird kurz die Einfügung der Wasserwirtschaftsbilanz in den allgemeinen Begriff Wasserbilanz, bzw. ihr Verhältnis zu den anderen zwei Wasserbilanz-Begriffen — nämlich zu denjenigen der Wasserhaushaltsbilanz und der Hydrologischen Bilanz — untersucht. Es wird festgestellt, dass von dem allgemeinsten Wasserbilanz-Be­griff, d.h. von der Wasserhaushaltsbilanz, die Hydrologische Bilanz als Sonder­fall, die Wasserwirtschaftsbilanz hingegen einfach als eine andere. Fassung dersel­ben abzuleiten ist. Den Grund des theoretischen Aufbaues der Wasserwirtschaftsbilanz bildet die allgemeine Gleichung У = У(Ш, t), l 2(E,t), ..., i,(E, t), ..., í n(E, t)) — y(E, t) (Ее{Ei} und ig Г oder t£T*) in welcher у die Kennziffer der Wasserwirtschaftsbilanz, ii ein Wasserbilanz-Ele­ment, E eine Wasserwirtschaftliche Gebiets- bzw. Raumeinheit, {£;} ein System solcher Einheiten (z. B. das System der Teile eines Einzugsgebietes), t die Zeit und T bzw. T* eine konkrete bzw. ideale Untersuchungsperiode bezeichnet. Die Arten der Wasserwirtschaftsbilanz : das wasserwirtschaftliche Längen­profil, die wasserwirtschaftliche Zeitreihe und die summierende Wasserwirtschafts­bilanz, sowie die aus endlicli-vielen verschiedenen summierenden Wasserwirtschafts­bilanzen bestehenden Kombinationen der Wasserwirtschaftsbilanz können von der allgemeinen Gleichung durch Fixierung der einen oder der anderen von den beiden Veränderlichen t und E abgeleitet werden ( Abb. 1 und 2). Jede Art und Kombina­tion der Wasserwirtschaftsbilanz kann von unendlich- oder endlich vielen summie­renden Wasserwirtschaftsbilanzen hergestellt werden. Deshalb kann der Kern der die Theorie der Wasserwirtschaftsbilanz betreffen­den Untersuchungen auf die Untersuchung des Kennziffersijstems der summierenden Wasserwirtschaftsbilanz zurückgeführt werden. Damit beschäftigt sich der II.,III. und IV. Teil der Studie. Durch Fixierung von E ergibt sich von der allgemeinen Gleichung die Gleichung der wasserwirtschaftlichen Zeitreihe. Werden in der letzteren die Veränderlichen sinngemäss in zwei Gruppen geteilt und innerhalb der Gruppen zweckmässig kom­biniert, erhält man die Arme der Wasserwirtschaftsbilanz: nämlich die Zeitfunktion K(t) des nutzbaren Wasserdargebotes und diejenige I(t) der Wasserbedarfe. (Die gebräuchlichen Auslegungen der Arme der Wasserwirtschaftsbilanz — d. h. die verschiedenen üblichen Kombinationen der Bilanz-Elemente — werden in Tab. J. zusammengefasst.) Sind die Elemente der Wasserwirtschaftsbilanz bzw. ihre Zeitfunktionen (zah­lenmässig) gegeben, und ist weiters auch die Art der Deutung der Bilanzarme gegeben.

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