Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) lässig. Im trockenen Zustand ist er steinhart, im nassen zerfliesst er. Der Feuchtig­keitsbereich, bei dem er landwirtschaftlich vorteilhaft genutzt werden kann, ist äusserst eng, die Zusammensetzung ist unvorteilhaft. Das Klima dagegen ist ausge­sprochen niederschlagsreich. Das infolgedessen in grossen Mengen anfallende Nieder­sehlagswasser kann in die tieferen Bodenschichten nicht eindringen und versickern, sondern bleibt an der Oberfläche stehen oder verursacht beim Abfliessen ernste Erosions­erscheinungen. Es handelt sich deshalb darum, ein solches Verfahren auszuarbei­ten, das einerseits den Aufbau des Bodens verbessert und seine P'ähigkeit, Wasser zu speichern, hebt, andererseits aber das überflüssige und schädliche Wasser ableitet. Die vorliegende Studie befasst sich in ihrem Abschnitt 1 mit dem Wasserhaus­halt von drainierten und tiefgelockerten Böden. Es waren Untersuchungen durch­geführt worden, bei denen auf demselben Versuchsgebiet die Tieflockerung, der Slaulwurfdrain und die Drainage mit gebrannten Tonrohren miteinander verglichen werden konnten. Bild 4 zeigt die Änderung des Feuchtigkeitsgehalts des Bodens bei den verschiedenen Verfahren. Den Daten in den Bildern 4 — 6 konnte entnommen werden, dass eine gleichzeitige Tieflockerung und Drainage einen Ausgleich des Feuch­tigkeitsgehalts mit sich bringt und dass der Boden damit auf einen für die Pflanze günstigeren Stand gehalten werden kann. Teil II der Abhandlung wertet den gegenwärtigen Stand und die Erfahrungen der mechanischen Bodenverbesserung aus. Es wird festgestellt, dass — will man eine bessere Durchlüftung und eine günstigere Feuchtigkeitsverteilung der oberen Boden­schichten erreichen — man ausser den üblichen agrotechnischen Operationen auch einen mechanischen Eingriff vornehmen muss. Dies kann durch einen Tieflockerer (Bild 8 und 0) erreicht werden. Dann wird die Behandlung ebener und hügeliger Gebiete mit der Tieflockerung und Drainage erläutert. Schliesslich wird das mit der Tieflockerung kombiniert angewandte Maulwurfdrainverfahren (Bild 14 — 18) ein­gehend erklärt. Teil III untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen einer westungarischen Melioration und die Möglichkeiten einer Erhöhung der Ernteerträge. Vergleichsberechnungen zeigen folgende Einheitspreise für die verschiedenen Verfahren: Tieflockerung allein 2 200 Ft/ha Maulwurfdrain + Tieflockerung 16 000 Ft/ha Rohrdrain + Maulwurfdrain + Tieflockerung 24 000 Ft/ha Bodenentwässerung mit Tonrohren allein (Drainrohrabstand 5 m) 60 000 Ft/ha Bodenentwässerung nur mit Kunststoffrohren (Drainrohrabstand 5 m) 80 000 Ft/ha Bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit dieser Varianten spielt die Lebens­dauer eine wichtige Rolle: eine Tieflockerung muss alle vier Jahre, ein Maulwurfs­drain alle 7 — 8 Jahre erneuert werden. KURZBERICHTE UND REFERATE 1. Csorna J.— Szilágyi J.—Zborag K.: Der Wasser-, Geschiebe- und Eisabfluss im Stauraum des Kraftwerkes Tiszalök (Ungarischer Text Seite 249) Von den entlang der Theiss geplanten Staustufen ( Bild 1 ) wurde im Stromkilo­meter 524 als erste die Staustufe von Tiszalök gebaut (1950 — 54). Seit ihrer Inbe­triebsetzung wurden regelmässig Messungen vorgenommen, um Flussbettänderungen und die sie verursachenden Faktoren festzustellen. Die Verfasser berichten über die von ihnen vorgenommenen Messungen, die vor allem das Wasserdargebot, die Ge­schiebemenge und die Eisbewegungen beinhalteten. Sie konnten folgendes ermitteln: a) bei den Hochwasserpegelständen zeigten sich keine wesentlichen Verschie­bungen, doch bei den Niedrig- und Mittelwasserständen ja. b) die Geschiebeablagerungen oberhalb des Stauwehres können auf einer Länge von mehreren Kilometern nur mehr durch regelmässige Baggerungen entfernt werden,

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