Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) 3. Laczaij I.: Die Sehcitelwasserstände des Douauhochwassers 1965 im oberen ungarischen Donauabschnitt. Die Wirkung des Hochwassers auf das Strombett (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 119) Nach dem Abfliessen des Donauhochwassers 1965 wurden die Scheitelwasser­stände im Nebenarmsystem auf einer Fläche von rund 22 km 2 des Inundations­gebietes an 52 Punkten festgestellt. Dies geschah vor allem mit Hilfe der Spuren an Bäumen (Bild 1). Diese Messergebnisse wurden mit den Pegelständen verglichen und dabei festgestellt, dass der Wasserspiegel im untersuchten Abschnitt des rechts­ufrigen Inundationsgebietes während der Kulmination ein Gefälle von 47-50 cm/km aufwies. In der Querrichtung waren die Abweichungen von der Waagrechten nur einige Zentimeter (Bild. 3). In den eine grosse Wassermenge ableitenden Nebenarmen war der Wasserspiegel im allgemeinen um einige Zentimeter höher als im Inundations­gebiet. Engt sich dieses irgendwo ein, so entsteht ebenfalls eine Stauung in der Grössenordnung von Zentimetern. Die Schichtenlinien der maximalen Pegelstände stehen ungefähr senkrecht zum gesamten Inundationsgebiet. Das durchschnittliche Quergefälle im Inundationsgebiet schwankt zwischen 0-8 cm/km. Die Wirkung des Hochwassers auf das Strombett und seinen Verlauf wurde mit Hilfe von Niedrigwassermessungen und Sondiertachygraphischen Aufnahmen ge­messen (Bild 4). Es wurde festgestellt, dass im Herbst 1965 die Furten im allgemeinen höher waren als früher: die Flutwellen hatten sehr viel Geschiebe mitgebracht und es im untersuchten Abschnitt abgelagert. Diese Ablagerungen haben die Gefällever­hältnisse besonders bei Niedrigwasser oft stark verändert. Eine Sonderstellung nimmt die Untersuchung des Zustandes ein, der im Juli 1965 bei Stromkilometer 1823 der Donau entstanden war. Eine Meldung des Schif­fahrtssicherungsdienstes ergab, dass sich das Bett hier zeitweise bis zur Höhe des zulässigen Niedrigwassers für die Schiffahrt gehoben hatte (Bild 5). Bis zum Herbst hatte sich dann ein neuer Übergang gebildet (Bild 6). In Bild 7 kann der zeitliche Ablauf der Bettveränderungen leicht verfolgt werden . 4. Petrasovits I.: Bewässerung auf der Insel Korsika (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 128) In der Landwirtschaft Frankreichs nimmt Korsika eine besondere Lage ein. Die Entwicklung der Landwirtschaft dieser Insel ist durch ihre Intensivierung durchaus möglich. Die charakteristischen Elemente der Entwicklung der Bewässerung sind folgende: 1. Streben nach Grossbetriebseinheiten 2. Komplexe Investitionen 3. Popularisierung der Bewässerung 4. Komplexe Wasserwirtschaft durch das Speichern des Bewässerungswassers 5. Halbstabile Beregnungsanlagen 5. Ivicsics F. und Mírton J. : Die Anwendung von Schlitzwänden im Wasserbau (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 133) Den ersten Grundtyp wasserdichter Wände entwarf H. Lampl. Bei ihm über­schneiden sich die Pfähie gegenseitig (Bild 1). In den vergangenen Jahren wurden Maschinen entwickelt, wie beispielsweise die „Titania T-150", die ausschliesslich für den Bau von Schlitzwänden entworfen wurde (Bild 2-4). Mit ihr wurden erfolgreich Schlitzwände gebaut, wobei in sandigen Kiesboden ein Schlamm aus Natriuin­bentonit verwendet wurde. Solche Schlitzwände können sehr vielseitig eingesetzt werden, u. zw. bei: im Boden versenkten Becken, Abdichtungen von offenen Kanälen, Hochwasserschutzdämmen, usw . 6. Tiszai P. : Einige Fragen zur Planung des Wetlenschutzes an Böschungen (Der ungarischî Text befindet sich auf Seite 139) Beim Bau von Speicheranlagen spielt der Wellenschutz der Böschungen eine wichtige Rolle. Bisher wurden zwei Entwurfsfragen nicht berücksichtigt: die Saug­wirkung der Welle und die Tiefenwirkung der zurückfallenden Welle. Die Saugwir­kung kann sich dann entfalten, wenn die Körn er des Bodens unter dem Böschungs­belag ausgewaschen oder ausgespült werden kö nnen. Die zurückfallende Welle verur­sacht Ausspülungen und Unterwaschungen am Fusse der Böschung.

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