Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) wasser auftritt, dort sind die unter Zugrundelegung dieser Bedingungen ermittelten Ergebnisse mit Vorsicht zu übernehmen. Verfasser führte zur gemeinsamen Dar­stellung der überfluteten Gebiete (et %) und der Befreiungszeit t die Kennzahl e ein (symbolisch in Formel [5] unter [5/a] angegeben). Der Ausbaugrad des Systems wurde von ihm durch den Ausdruck qs charakterisiert, der ein Produkt des spezifi­schen Ausbaus (q 1/sec/km 2) und der Kanaldichte (s km/km 2) ist, wobei er mit beiden gerade proportional ist. (qs kommt in Gleichung [7] vor). Im Endergebnis gibt die für den gegenwärtigen Fall angewandte Grundgleichung (symbolisch Gleichung [6]) eine Beziehung zwischen der Uberflutungszahl e, dem Ausbaugrad qs und der ab­geleiteten Gesamtwassermenge В (mm) an. Verfasser bearbeitete und wertete die obigen, in Tabelle I, Spalte 24, 11 und 20 dargestellten Grössen für jede Direktion gesondert aus. Er suchte zunächst zwei­seitige Zusammenhänge zwischen diesen Faktoren, und fand auch welche: in Glei­chung (8) zwischen В und qs und in den Gleichungen (9) zwischen e und qs (ist der Ausbaugrad qs kleiner als 12, so sind die Beziehungen [9/a], ist er grösser, so sind die von [9/b] zu verwenden). Die Zusammenhänge wurden durch graphischen Aus­gleich nach den Bildern 3 und 4 gewonnen. In Bild 5 suchte er auch aufgrund der zwei erwähnten Beziehungen einen direkten Zusammenhang zwischen В und e (aus­gezogene Linie mit einer Einteilung für qs), bzw. er ermittelte, ebenfalls mit Hilfe des in Bild 6 durchgeführten graphischen Ausgleichs (in logarithmischer Darstellung), die Beziehung nach Gleichung (10) (die in Bild 5 arithmetisch durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist). In Bild 3 wurde auch die Linie, die den Zusammenhang zwi­schen В und qs ausdrückt, mit einer Einteilung über e versehen. Die auf diese Weise ergänzte Beziehungslinie ist, ebenso wie die in Bild 5 für qs mit einer Skala versehene Linie die Darstellung der Zusammenhänge, die in Gleichung (6) symbolisch ange­deutet sind. Verfasser untersuchte, wie gross einesteils die Abweichung (in %) der mit den obigen Gleichungen ermittelten Werte von den Ausgangsangaben ist, welche Ergeb­nisse andererseits gewonnen werden können, wenn man mit den Überflutungszahlen der Teilgebiete der Wasserwirtschaftsdirektionen operiert (dies waren nämlich die einzigen, die detailiert zur Verfügung standen). Diese letzteren Resultate konnten nämiich mit den sich auf die Gesamtgebiete beziehenden Angaben gleichgesetzt wer­den. Tabelle I enthält auch die errechneten Werte und ihre Abweichungen von den bekannten Grössen. Diese Kontrolle lieferte beruhigende Resultate und liess die ein­geführten Zusammenhänge als zuverlässig erscheinen. Es konnte aber festgestellt werden, dass bei Gebieten, deren Boden überwiegend durchlässig war, bedeutende Abweichungen aultraten, was durch die Vernachlässi­gung beim Faktor ht auch durchaus erklärlich ist. Hier war sowohl die Menge des abgeleiteten Binnenwassers, als auch die Kennziffer der Überflutung kleiner, als es die Berechnungen ergaben. Ferner ergaben die Kontrollrechnungen, dass bei einem hohen Ausbaugrad qs die effektive Kennziffer grösser ist, als es die Gleichungen er­warten lassen. Den Grund dafür sieht der Verlasser darin, dass im Falle eines solchen extremen Binnenwassers, wie es das vorliegende war, in einem sehr gut ausgebauten System es nicht mehr der Ausbaugrad ist, der die Überflutungsschäden bestimmt, sondern die — meist vernachlässigten - Binnenwasser-Schutzanlagen letz­ter Ordnung (Graben und Kanäle letzter Ordnung, Durchlässe, ihre Instandhaltung, Anschluss von Wasserflceken an diese mit Furchen, usw.) Eine Steigerung von qs über eine bestimmte Grenze hinaus verringert also die Überflutungsschäden nicht mehr, wenn die untergeordneten Instandhaltungsarbeiten vernachlässigt worden waren. Auswertung und Lehren der Untersuchungsergebnisse Verfasser konnte aufgrund seiner Untersuchungen Folgendes feststellen : a ) Das Binnenwasser wurde durch meteorologische Faktoren ausgelöst, die in ihrer Gesamtwirkung als extrem bezeichnet werden konnten. b) Neben dieser Ursache verblasste im Verlauf der Entstehung des Binnen­wassers die bestimmende Rolle der Lokalfaktoren (Bodenzusammensetzung, Ge­lände, Grundwasserverhältnisse, usw.) im überwiegenden Teil der ebenen Einzugs­gebiete des Landes.

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