Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

(76) der Volkswirtschaft notwendig, die Leitung dieser Schutzanlagen in die Hand des Staates zu nehmen, was 1948 auch tatsächlich geschah. Kapitel 2 beschreibt die Organisation des Hochwasserschutzes 1965. Die Grundlagen dieser Institution sind in den Vorschriften für Hoch­wasser- und Binnenwasserschutz niedergelegt. Einen weiteren Schritt auf diesem Wege bedeutete das am 1. Juli 1965 in Kraft getretene neue unga­rische Gesetz über das Wasserwesen. Die Vorbereitungs- und tatsächlichen Hochwasserschutzarbeiten wur­den entlang der Donau und ihrer Nebenflüsse von 6 Direktionen für Was­serwesen und drei Städten an der Donau, nämlich Győr, Esztergom und Budapest zunächst unter der Leitung der Staatshauptdirektion für Wasser­wesen und später vom Landeskomissar für Hochwasserschutz, der während der kritischen Periode an die Stelle der Staatshauptdirektion trat, durch­geführt. Tabelle 1 zeigt die einzelnen Abschnitte der Donaulinie und Bild 1 die Dauer der Abwehrarbeiten in ihnen. Die Höhe, aber auch vor allem die ungewöhnliche Dauer des Donau­hochwassers erforderte den Einsatz neuer Baustoffe, Verfahren und Methoden. Sie sollen hier nur kurz gestreift, später aber ausführlich er­läutert werden. Die Abwehrmassnahmen wurden dadurch sehr erleichtert, dass die Staatshauptdirektion für Wasserwesen, die am Hochwasser interessierten Ministerien und die bewaffneten Einheiten die für die Arbeiten notwen­digen und dringend benötigten Arbeitskräfte, Materialien, Ausrüstungs­gegenstände, Flugzeuge, Hubschrauber und Wasserfahrzeuge nach einem einheitlichen Aufmarsch- und Arbeitsplan zur Verfügung stellten. Die Aufgaben der Administrative wurden, mit den technischen Aufgaben koordiniert, von den Regionalkommissionen versehen. Solche Aufgaben waren: 1. die Bereitstellung und Versorgung von menschlichen, tierischen und maschinellen Arbeitskräften, 2. Evakuierung und Wiederansiedlung, 3. sanitäre Versorgung, 4. Inanspruchnahme von Material, Werkzeug und Ausrüstungsgegenständen, 5. Feststellung des Anbau- und Gebäudescha­dens. Im Zuge der Abwehrmassnahmen waren insgesamt 2000 Personen umgesiedelt worden (Tabelle V). Kapitel 3 behandelt die Fragen der Arbeitskraftwirtschaft. Im ersten Abschnitt des Hochwasserschutzes wurden nur die eigenen Kräfte des heimischen Einheitswasserdienstes in Anspruch genommen, um später allmählich kommunale und schliesslich militärische und an der Abwehr interessierte Ministerien und ihre Hilfe einzusetzen. Die Anzahl der Ar­beitskräfte und ihre Ab- und Zunahme zeigt Bild 2. Während der Abwehrarbeiten wurden 1 108 600 Arbeitstage erfüllt. Von den 580 500 Arbeitstagen, die auf die Werktätigen des Wasserdienstes entfielen, wurden 505 000 von den physischen Arbeitern und 75 500 von den übrigen Angestellten abgearbeitet. Während der kritischen Tage ar­beiteten durchschnittlich 12 600 Mann täglich, aber die grösste Zahl war am 26. Juni mit 35 600 Personen.

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