Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

'(54) DER HYDROLOGISCHE DIENST IN DEN VEREINIGTEN STAATEN Dipl. Ing. Dr. K. Szesztay (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 147) Das Gebiet der USA ist in klimatischer Hinsicht von einer ungewöhnlichen Vielfalt ( Abb. 1 ). Dieser Umstand bewirkt eine ungleichmässige territoriale Vertei­lung der Vorräte an Oberflächenwasser, die die Ursache des grundlegenden Problems der Wasservorratswirtschaft der Staaten darstellt (Abb. 2). Verwaltungstechnisch ist es wichtig, dass jedes der 18 grossen natürlichen Einzugsgebiete (river system) sich jeweils über mehrere Staaten erstreckt, und 5 davon internationalen Charakter besitzen (Abb. 3). Die praktischen Ansprüche, die an den hydrologischen Dienst gestellt werden, sind durch einen sehr raschen Anstieg des Wasserbedarfes — vor allem seitens der Industrie — gekennzeichnet, der den der Wasservorräte übersteigt (Abb. 4). Die Geschichte der Hydrometrie reicht in den USA bis zum Beginn des vergan­genen Jahrhunderts zurück (Abb. 5). Die systematische hydrologische Tätigkeit nahm ihren Anfang 1802 im Rahmen des US Army Corps of Engineers, 1889 in dem des US Geological Survey und 1891 in dem des meteorologischen Dienstes (US Weather Bureau). Der zum Ministerium für Landwirtschaft gehörende Forst- und Bodenschutzdienst (US Forest Service, US Soil Conservation Service) beteiligte sich am hydrologischen Versuchsgebietsnetzes, während die im Rahmen des Gesund­heitsdienstes wirkende Sektion für Wasserversorgung und — schütz (US Public Health Service, Division of Water Supply and Pollution Control) durch ausgedehnte Versuche über Wasserschutz dazu beitrug. Aber auch ausserhalb dieser Bundesin­stitutionen ist die Arbeit auf hydrologischem Gebiet bei den wasserfachlichen und geologischen Dienststellen der einzelnen Staaten, den bedeutenderen Wasserkraftan­lagen, den Bewässerungs und Hochwasserorganisationen und den Universitäten sehr rege. Auf die Entwicklung des zentralen hydrologischen Dienstes drückt ausser der geplanten Erweiterung und Automation des Beobachtungsnetzes auch die ständige Ausweitung der Forschung ihren Stempel auf (Tabelle, Abb. 6). Die derzeitige geo­graphische Verteilung der Beobachtungsstationen und ihre bis 1972 geplante Weiter­entwicklung widerspiegelt die Gestaltung der natürlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes ( Abb. 7, 8 und 16). Die Anzahl der mit den üblichen Nieder­schlagsmessern versehenen Stationen ist relativ klein (Abb. 9), aber die Auswertung ihrer Daten und ihre gebietsmässige Ausdehnung wird durch die provisorischen Gruppen von Untersuchungsstationen und durch ein Radarnetz (Abb. 15, 16 und 17 ) kräftig unterstützt. Der geologische Dienst wendet seine Aufmerksamkeit in steigendem Masse dem Studium des Vergleichs von Hochwasserverhältnissen zu. Die Entwicklung des Dienstes widerspiegelt sich auch darin, dass die Zahl der dies­bezüglichen Veröffentlichungen in jedem Jahre zunimmt ( Abb. 12). Von den hydrologischen Arbeiten, die im Rahmen des meteorologischen Dienstes ( Abb. 13) geleistet werden, stehen die Hochwasserprognosen, an denen die Zentralen für Flusswasserprognosen und andere zentrale, bzw. regionale Dienststellen arbeiten, an erster Stelle ( Abb. 14). Der Verfasser, der im Herbst 1963 Gelegenheit hatte, auf einer 6-wöchigen Studienreise die Staaten California, Arizona, Alabama, Illinois und Washington kennenzulernen, berichtete bereits in einer anderen Nummer dieser Zeitschrift über die Ergebnisse und Pläne bezüglich der Automation des hydrologischen Beobachtungs­netzes [9]. DAS BEWÄSSERUNGSSYSTEM TISZALÖK UND SEIN BETRIEB Dipl. Ind. L. Dávid (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 173) Ungarns grösstes Bewässerungssystem ist zur Zeit das von Tiszalök, das seit 1954 in Betrieb steht. Die vorliegende Studie untersucht, indem sie sich auf die bisher gesammelten Erfahrungen stützt, den Betrieb des Systems im Jahre 1964. Es besitzt eine Grösse von 3000 km 2 und liegt im Ostteil Ungarns. Abb. 1 stellt seine Grenzen und seinen schematischen Lageplan dar. Der eigene Wasservorrat

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