Vízügyi Közlemények, 1962 (44. évfolyam)

4. füzet - IX. Könyvismertetés

(62)* KURZBERICHTE 1. К. Ziegler : Verminderung der Verluste bei Pumpanlagen durch Rücksclilag­verschlüsse mit Zwangswirkuiig. (Ungarischer Text Seite . . .) Bei Pumpanlagen mit geringem Hub und grosser Förderung verursachen selbsttätige Verschlussklappen in einzelnen Fällen sehr grosse Verluste. Das Wesen der vorgeschlagenen, mit Ölhydraulik betriebenen, zwangsweise öffnenden Klappe ist eine Ölpumpe mit geringem Verbrauch, welche mit dem Pumpwerk oder der Pumpe gleichzeitig anlauft und stillsteht Die kleine Ölpumpe kann den Sperrkörper bis zur horizontalen Lage heben, wo sie ein Endstellungsschalter ausschaltet. Die Hauptpumpe läsd beim Anhalten einen magnetischen Schieber los, lässt das Öl aus dem Servomotor ab und der Sperrkörper schliesst mit einer durch Drosselung bestimmten Geschwindigkeit. Nach den vorgeführten Beispielen ist die Einrichtung obwohl sie Mehrkosten bedeutet —wirtschaftlich. Die Kapazität alter Pumpanlagen kann — durch Verminderung der manometrischen Hubhöhe — bedeutend gesteigert werden. 2. Sz. Schneider : Betriebsbedingungen von Stallklappen oder Ringversclilüssen bei Pumpanlagen. (Ungarischer Text Seite . . .) Aufgabe der Stauklappe oder des Ringverschlusses bei Pumpanlagen ist die Verhinderung einer Rückströmung nach Stillstand der Pumpe. Die zwei grund­verschiedenen Arbeitsweisen sind: rasches und langsames Schliessen. Beim langsamen Schliessen kann eine den Betriebsdruck überschreitende Druckerhöhung ver­mieden werden, es erfordert aber eine kompliziertere Konstruktion. Die Schnell­verschlüsse unterscheiden sich auch in dem, ob die Strömung auch gleichzeitig mit dem Stillstehen der Pumpe aufhört, oder danach noch fortdauert. Die Schliesszeit hängt von der Länge und der Elastizität der Rohrleitung ab. Beim Bemessen der Rohrleitung ist die der Art des Schliessens entstammende Druckerhöhung (oder eventuell Verminderung) zu berücksichtigen. 3. Á. Laczkó: Hydraulische Kontrollmessungen bei der Staustufe Tiszalök. (Ungarischer Text Seite . . .) Bei der im oberen Drittel des Tisza-Flusses bei Tiszalök erbauten Staustufe wurden Bettaufnahmen, Strömungs- und Geschwindigkeitsmessungen durchge­führt. Zu den Bettaufnahmen wurde ein Atlas-Vermessungslot, den Strömungs­messungen ein Ott-Muldedag-Gerät und ein MK-Strömungsmessgerät ungarischen Fabrikats benützt, welches auch den vertikalen Strömungswinkel misst. Die Ergeb­nisse der Vermessung (welche die Bilder 3 — 4 veranschaulichen) vergleichend ist es ersichtlich, dass unterhalb der Staustufe, ferner bei der oberen Spitze des Trenn­pfeilers zwischen Kraftwerk und Stauwerk Auskolkungen entstanden. Die Strö­mungsmessungen bezielen einesteils den Vergleich mit dem Modellversuch vor dem Bau, anderrteils die К ärung der Gründe der Auskolkungen. Anhand der Unter­suchungen können Vorschläge zur Kolkabwehr gemacht werden. O. Haszpra: Methode zur Umrechnung graphisch ermittelter Beziehungen. (Ungarischer Text Seite . . .) Die Bestimmung des unmittelbaren Zusammenhanges zwischen den Messergeb­nissen genügt zu vielen Zwecken nicht. Der Zusammenhang wird oft auf einen anderen Massstab bezogen, oder in einer dimensionslosen Form usw. gewünscht. Die Umrech­nung aller einzelnen Angaben bedeutet aber im allgemeinen bedeutende Arbeit und mehr Fehlermöglichkeiten. Wenn statt der die ursprünglichen Messangaben-Paare z x und z 2 befriedigenden Beziehung z 2 = / (Zj) die Beziehung щ == F (щ) zwischen den neuen Veränder­lichen gesucht wird, ist die Aufgabe mit sehr wenig Rechenarbeit lösbar. Die Originalanga­ben sind im zweifach logaritmischen Netz aufzutragen und dort auszugleichen. Über dieses Grundnetz ist ein durchsichtiges zweifach logarithmisches Netz gleichen Masstabs mit den Verschiebungen in der Richtung x um log a, in der Richtung y

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