Vízügyi Közlemények, 1962 (44. évfolyam)

4. füzet - IX. Könyvismertetés

(8)* From the analysis of soil samples taken at the measuring sites it was found that the quality of soil may be regarded as the characteristic which is of decisive influence on the rate of seepage. The effective particle size D h (the harmonic, or reciprocal average of the particle diameters, calculated according to Eq. (5)) was found to be the most suitable parameter for this purpose. By combining the empiri­cal data, the authors derived the expression given by Eq. (9) as: S = 17 H D h, wherein S = the rate of seepage (cu.m sq. m day), H = the waterdepth in the canal (m), and Dh = the „effective" particle diameter of the soil (mm). The expression can be transformed, Eq. (10), to yield the seepage value (St) relating to 1 m length of trapezoidal canals. For facilitated calculation the seepage values S and St can be determined graphically from the charts given in Figs. 12 and 13. The empirical relationships derived are compared with relationships publi­shed by other authors in Table V . and Fig. 14. As to be seen the agreement between thé data published here and in the literature is best in the range of medium particle sizes, while in finer soils lower seepage rates, and in coarser soils higher ones are indicated. (Translated by Z. Sziluássy struct, eng.) SICKERUNGSVERLUSTE UNVERKLEIDETER BEWÄSSERUNGSKANÄLE von Gy. Szilágyi und I. Vágás (Ungarischer Text Seite 23) Für die Feststellung der Sickerungsverluste unverkleideter Bewässerungs­kanäle führen die Autoren eine in der Praxis einfach anwendbare Methode ein. Es ist zu erwarten, dass auf Grund dieser am Yersuchsweg abgeleiteten Methode der projektierende Ingenieur schon vor dem Bau in der Lage sein wird, die Fragen der Wirtschaftlickheit der sickerungsverringenden Massnahmen mit guter Annä­herung zu entscheiden. Als Yergleichsbasis für die Sickerungsmessung nahmen die Verfasser die in unverkleidetem Becken mit stehendem Wasser durchgeführte Versickerungsmessung an. Es scheint zweckmässig ein jedes Ergebnis, das man mit einer andéren Messungs­methode bekommen hat, hierauf umzurechnen. Bei ihren Untersuchungen haben sie im allgemeinen das einfache Versickerungsmessrohr benützt (Abb. llc), aber die damit gewonnenen Ergebnisse stets mit aus vergleichenden Versuchen erhal­tenen Koeffizienten entsprechend den Sickerungsverhältnissen des Beckens mit stehendem Wasser umgerechnet. Mit dem Sickerungsmessrohr haben sie insge­samt 1203 Versuchsmessungen durchgeführt (Abb. 7 und Tabelle II.) Die Analyse der am Ort der Sickerungsmessungen gewonnenen Bodenproben bewies, dass vor allem die Beschaffenheit des Bodens als ein Mass der Versickerung entscheidend beeinflussender- Kennwert betrachtet werden kann. Von diesem Standpunkt erwies sich der wirksame Korndurchmesser (Dh, der harmonische oder reziproke Durchshnitt des auf Grund der Formel (5) berechneten Durchmessers der Bodenkörner) als die am meisten geeignete Kennziffer. Nach der Summierung der empirischen Angaben haben die Verfasser den mit der Gleichung (9) ausge­drückten Zusammenhang S = 17. H. Dh ermittelt, in derwelchen S = das Mass der Sickerung (m 3/m 2/Tag), H = Wassertiefe im Kanal (m), Dh = „wirksamer" Korndurchmesser des Bodens (mm).

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