Vízügyi Közlemények, 1961 (43. évfolyam)

4. füzet - IX. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról

(57 > of the catchment area, inasmuch as accurate results cannot be expected if the same is either too large, or too small. Careful consideration should be given to the selection of the method to be used. In fact, both the character of the problem and the accuracy of the stock of initial data should be taken into consideration. Yet an essential problem is the probability of correctness of the forecast, which must not be issued unless the probability is 90 per cent or higher. The forecast may cover a certain limited period only, since the inaccuracies increase together with the time advance. (Author's summary translated by 7.. Szilvássy Struct. Eng.) MÖGLICHKEITEN UND VORAUSSETZUNGEN EINER LANGFRISTIGEN VORHERSAGE DER ABFLUSSMENGEN EINES GEWÄSSERS von Prof. Dr. teehn. W. Kresser (Wien) <:• (Ungarischer Text Seite 437) Mit dem Zunehmen der Bedeutung der Wasserwirtschaft innerhalb der National­wirtschaft wächst auch das Interesse an hydrologischen Vorhersagen an. Sowohl die Wasserversorgungsfragen der Industrieländer, wie die Produktionsprobleme der Landwirlschaftsländer, aber besonders die planmässige Energiewirtschaft der über grössere Wasserkräfte verfügenden Länder verlangt immer mehr nach einer langfristigen Vorhersage der Wasserführungsverhältnisse. Die wissenschaftlichen Unterlagen der Vorhersagen untersuchend kann fest­gestellt werden, dass der Witterungscharakter zwar auf komplizierte Weise, aber doch regelmässig schwankt und dass diese Schwankungen in erster Linie und fast ausschliesslich der wechselnden Sonnentätigkeit zuzuschreiben sind. Neben der Aufklärung der physikalischen Zusammenhänge ist auch eine Tren­nung der sich in beliebigen geophysikalischen Zeitreihen zeigenden zufälligen und tatsächlich periodischen Erscheinungen ausschlaggebend. Zur Erleichterung des Tren­nens wurde der Begriff der Expektanz, das heisst der mittleren Zufallsamp- litude ein­geführt. Zu einer amplitude, welche zweieinhalbmal grösserals diese Expektanz ist, gehört eine sehr geringe, 0,00193 betragende Wahrscheinlichkeit. Nach der Meinung des Verfassers kann also bei der Zerlegung einer so grossen oder grösseren Amplitude nicht mehr behauptet werden, dass von einer zufälligen Schwankung die Rede sei. Von den bei der Periodenanalyse angewandten Methoden ist es ein allgemeiner Fehler der auf Glättung beruhenden, mehr — minder guten Verfahren, dass sie nur zur Analyse solcher Flutwellen geeignet sind, welche der gewählten übergreifenden Gruppenmittelbildung entsprechen. Es ist ein starker Mangel der Fourier-Analyse, dass sie nur zur Analyse tatsächlicher periodischer Erscheinungen geeignet ist. Das sog. Autokorrelationsverfahren birgt viele Möglichkeiten in sich, doch wurde es noch nicht genügend eingehend bearbeitet. Von allen sich mit Periodenanalyse befassenden Verfahren scheint das Integrationsverfahren am leichtesten zu handhaben zu sein. Die andere grosse Gruppe der Verfahren, die sog. statistischen Methoden setzen a priori stochastische Beziehungen voraus, welche mit mathematischen Mitteln zu suchen sind. Infolge der vielen Möglichkeiten entfalteten sich viele Methoden, deren einige die Studie auch erwähnt. Im Laufe der eingehenden Untersuchungen wurde zwischen der Sonnentätigkeit und der Grosswetterlage eine so strenge Bezie­hung gefunden, dass sie auch zur Vorhersage benützt werden kann. Die Grundlage der Ausarbeitung erfolgreicher Vorhersagemethoden ist in erster Reihe ein verlässliches Unterlagenmaterial. Die Genauigkeit der Vorhersage wird auch durch die Grösse des Einzugsgebietes beeinflusst: ein gutes Ergebnis ist weder bei zu kleinem, noch bei zu grossem Einzugsgebiet zu erwarten. Die Auswahl der anzuwendenden Methode ist sorgsam zu beachten: sie soll sich nicht nur dem Charakter der Aufgabe, sondern auch der Genauigkeit des Unter­lagenmaterials anpassen. Eine wichtige Frage ist noch die Ein treff Wahrscheinlichkeit der Vorhersage. Wenn die 90% nicht erreicht, darf die Vorhersage nicht veröffentlicht werden. Die Vorhersage kann sich nur auf eine beschränkte Zeitspanne erstrecken, mit dem Verlängern der Vorhersagezeit steigl auch die Unsicherheit. (Übersetzt von Dipl. Ing. К. Fazekas)

Next

/
Oldalképek
Tartalom