Vízügyi Közlemények, 1958 (40. évfolyam)

4. füzet - VII. Kisebb közleménye

f 23) Bohren wird bei günstiger Kornmischung nicht gespült. Neuerdings wird mittels Druckluft auf die Art gelockert, daß der Kompressor einen Behälter füllt und der­selbe nach 0,5 1,0 m Vorrücken explosionsartig entleert wird. Das Vortreiben eines Filterrohres von großem Durchmesser verursacht keine Schwierigkeiten, erfordert keinen Zuwachs an Kraft. Die Aufschlitzung der Filterrohre geschieht mittels Exzenterpressen sehr wirtschaftlich. Die Entfernung der Materialrohre kann mittels der in Abb. 10 vorgeführten Entsandungseinrichtung ohne Gefahr geschehen. Zur Entfernung des eingedrungenen Bodens hat sich die Kiespumpe mit 28 1/sec Förderleistung sehr gut bewährt. Die Ergiebigkeit der Horizontalfilterbrunnen wird nach der Formel Dupuit­Thiem ermittelt, in welcher an Stelle des Brunnenschachlhalbmessers nach Prof. 1). m Citrini r ----- «yö,25 tritt, (a bedeutet die durchschnittliche Länge der Horizontal­filter, in deren Anzahl.) Der Wirkungsradius wird mittels der Sichard'schcn Formel berechnet (R = 3000 s )'k). Die Klärung der Aufeinanderwirkung der Horizontalfilterbrunnen ist sehr umständlich. Aus den Abbildungen 11 u. 12, von welchen erstere den Wasserspiegel in der Umgebung » ines außer Betrieb stehenden Gliedes der Brunnenreihe, letztere das Ergebnis des Pumpversuchs darstellt, ist es klar ersichtlich, daß der Ruhe­wasserstand, welcher doch Ausgangspunkt der Berechnungen wäre, sich mit dem Donauwasserstand ändert und der gesetzmäßige Zusammenhang der beiden noch nicht festgestellt wurde. 1 1. Neuere AVasserbeschntfunqsmelhorien Die Großstädte bleiben oft mit der Weiterentwicklung der Kommunalwerke zurück. In Budapest müßten jährlich auf 2 km Uferlänge neue Brunnen errichtet werden, was aber nicht mehr lange möglich wäre. Deshalb sind andere Lösungen zu suchen: 1. Abspaltung der Industrieabnahme. 2. Oberflächenwasserentnahme und Trinkwasseraufbereitung. 3. Steigerung der Uferkilometer-weise entnehmbaren Wassermenge. 4. Erneuerung der älteren Wassergewinnungsanlagen. Abb. 13 zeigt einen Horizontalfilterbrunnen, der durch Umbau eines 60 Jahre allen Schachtbrunnens entstanden ist. Die Ergiebigkeit verdoppelte sich. Abb 14 veranschaulicht die er­folgreich durchgeführte Vergrößerung der Filterfläche eines gleichen Brunnens durch schräge Bohrung von aussen. J. Ausbeutung weniger wasserreichen Uferstrecken mittels im Flußbett errich­teter Galerien oder Brunnen könnte auch in Frage kommen. Über die neuerdings gebauten Flußbettgalerien fehlen noch befriedigende Er­fahrungen. Abb. 15 zeigt zur Trinkwassergewinnung erbaute Anlage der Plaupt­städtischen Wasserwerke. Nach guten Anfangsergebnissen sank die Ergiebigkeit bei niederen Donauwasserslanden unter 5000 nv'/Tag. Zur Feststellung der Gründe dieser Abnahme wurden Untersuchungen eingeleitet. Die Flanschenverbindungen des Sauerohres öffneten sich infolge ungleicher Auflage. Über der Galerie war die Flußsohle verstopft und als dieselbe gelockert wurde, stieg die Ergiebigkeit, aber die Wasserqualität verschlechterte sich. Mit Hilfe von Bohrrohren größeren Durch­messers und Taucherarbeit wurden Boderproben entnommen und festgestellt, daß das Filtrieren die Schichten zwischen 0,60 und 1,00 m Tiefen verrichtete. Es wurde beobachtet, daß die Galerie auch außer Betrieb das Grundwasser anreicherte. Endergebnisse der Erhebungen waren: 1. Galerien können dort errichtet werden, wo die Wasserzuströmung von der Seite erfolgt. 2. Die oberste zurückgefüllte Schichte soll Sand sein. 3. Die Saugrohr­verbindungen sollen geschweißte Hülsen sein. 4. Der Betrieb soll mit Registrier­instrumenten kontrolliert werden. Vorteile der im Flußbett errichteten Brunnen: a ) das Liegende der wasserführenden Schicht kann gegen den Flußlauf geneigt sein, b) die Bohrarbeil ist geringer, с ) der Weg der Wasserzuströmung ist kurz, d) die Brunnenkopfausbildung ist einfach, e) die Heberleitung kann hoch liegen. Nachteile sind: а ) Vom Bohrschiff aus ist die Arbeit schwieriger, b) die Messungen sind ebenfalls schwieriger, с ) die Saugrohr-

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