Vízügyi Közlemények, 1954 (36. évfolyam)
2. szám - XV. Szilágyi József: Az Erzsébet-híd roncsainak hatása a mederalakulásra
(82) У остальных же населенных пунктов необходимо достигнуть, чтобы трудящиеся имели в расстоянии не больше 200—250 м колодец, отвечающий санитарным требованиям. Эта программа предусматривает осуществление 70 новых водопроводов и 100 сельских (т. н. „мелких") водопроводов, и до 11 ООО новых буровых и шахтных колодцев. Затрату, связанную с созданием этих сооружений можно выразить суммой 2,0 миллиардов форинтов./ (Более подробное рез сме дается на немецком ягыке.) 75 JAHRE UNGARISCHE WASSERVERSORGUNG Von G. Illés (Abbildungen und Tabelle siehe Seite 573 — 602 des ungarischen Textes) 628.1 (439.1) Der iin Jahre 1879 organisierte kulturtechnische Dienst befasste sich neben anderen Arbeiten auch mit der Wasserversorgung. Mit Anwuchs der Aufgaben wurde die Verstärkung der Organisation nötig. Im Jahre 1890 musste zur Verrichtung grösserer Arbeiten (Entwurf und Ausführung von Wasserleitunsanlagen der Städte) ein gesonderter Gesundheitsingenieurdienst errichtet werden, die Kulturingenieurämter befassten sich fernerhin nur mit der Wasserversorgung von Dörfern. Bis 1914, dem Ausbruch des ersten Weltkrieges wurden 49 städtische und 166 Dorfwasserleitungen erbaut. Dieser Zeitabschnitt war eine der erfolgreichsten Epochen der Wasserversorgung Ungarns. Die folgenden 30 Jahre weisen kaunf bedeutendere Arbeiten auf. Die dem zweiten Weltkrieg folgende soziale Revolution schuf auch auf diesem Gebiete eine neue Lage. Der Rau neuer Industrieanlagen und die Entwicklung der Städte erhoben auch gegenüber der Wasserversorgung neue Ansprüche. Der amtliche Apparat der Wasserversorgungsangelegenheiten musste umgestaltet, die verfügbaren Kräfte auf die Wasserschürfung und die verwandten wissenschaftlichen Forschungen und Planungen konzentriert werden, um den Forderungen der Bautätigkeit nachkommen zu können. Gegenwärtig fasst die Industrie- und Trinkwasserangelegenheiten die Generaldirektion für Wasserwirtschaft zusammen, welche die regionalen Verwaltungs- und technischen Aufgaben am Wege der ihr unterstellten 11 Direktionen für Wasserwirtschaft verrichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde eine ganze Reihe von Wasserleitungen und öffentlichen Ortsbrunnen erbaut und die Wasserversorgungsanlagen mehrerer Grossstädte erweitert. (Siehe Tabelle I.). Die Versorgung einzelner Gebiete mit öffentlichen Brunnen wies ein sehr ungünstiges Bild auf. Im Interesse der besseren Wasserversorgung in erster Reihe dieser Gebiete wurden 900 Bohr- un 200 Senkbrunnen errichtet. Von den zur Zeit 9,3 Millionen Einwohnern des Landes gebrauchen 25% Leitungswasser, 5% trinken das Wasser örtlicher Wasserwerke und die übrigen, also 70%, trinken Brunnenwasser. Gegenwärtig dienen 11 000 als gut befundene Brunnen der Versorgung der Dorfbevölkerung (Abb. 1.). Die tägliche Gesamtleistung der Stadtund Land Wasserleitungen beträgt 730 000 m 3, der Verbrauch der Industrie kann auf 2,1 Millionen m 3/Tag beziffert werden. Ausser den Bauten sind Forschungsarbeiten im Gange, in erster Reihe die Erschliessung der Tiefenwasservorräte, die Untersuchungen des Zusammenhanges der Quellenschüttung mit dem Niederschlag, besonders bei den Kartsquellen, ferner die Untersuchungen des Grundwasserstromes. Den entwerfenden Ingenieuren bedeutete das Quellenkataster und die laufende Beobachtung des Ergusses und anderer charakteristischer Daten der Quellen ernstliche L-nterstiitzung. Die geophysikalischen Methoden bieten den Wasserforschungen stets wirksamere Hilfe. Der im Jahre 1954 fertiggestellte Wasserwirtschaftliche Rahmenplan schafft die Grundlagen der zukünftigen Aufgaben einer rationellen Wasserwirtschaft. Aus dem Kreise der Detailentwürfe werden folgende interessantere Beispiele hervorgehoben : Die Quellenfassung der Wasserwerke Sümeg (Abb. 3., Bild 1. u. 2). Die Fassung der am Grund eines seichten Sees entspringenden 15 — 20 kleinen Quellen verursachte