Vízügyi Közlemények, 1948 (30. évfolyam)

2. szám - VII. Szakirodalom

(24) Die zur Feststellung des Speicherraumbedarfes dienende, meistungünstige zeitliche Verteilung des Abflusses stellt der Verfasser annäherungsweise — auf Grund theoretischer Erwägungen —- durh eine parabolisch abnehmende Kurve fest; dies wird durch Abb. 19., ferner durch die Gleichungen 22 und 23 dargestellt, wobei t und q die zwei Veränderlichen, d. h. die Zeit und die Wassermenge, bedeuten. Wenn man die Verhältniszahl m der extremen Abflußmengen, — s. die Gleichungen 24 und 25, — ferner den Zusammenhang zwischen der gesamten Jahreswassermenge (F) und den jeweiligen Abflußmengen einführt, gelangt man zu den Gleichungen 26 und 27. Zwecks Bestimmung des Speicherraumbedarfes ist es notwendig, die Integralkurve der Wassermengenganglinie zu bestimmen. Die Ordinaten der Mengensuinmenlinie werden durch die Gleichungen 28 und 29 gegeben. Diese auf Abb. 20. dargestellte Kurve kann hinsichtlich der Jahresspeicherung charakteristische Integralkurve genannt werden. Im Falle eines gleichmäßigen Wasserverbrauches wird die zeitliche Änderung der gespeicherten Wassermenge (s) durch die Funktion 30 ausgedrückt. Führt man die Substitution 31 ein, so bietet die Gleichung 32 die gespeicherte Wasser­menge, und die Gl. 33 die theoretische, zeitliche Verteilung des Abflusses dar, in einfacherer Gestalt: (T — t 1 — rp -f- 7 cp (33) q = q k T Die charakteristische Integralkurve ist, mit Anwendung der eingeführten Substitutionen, in der Gestalt T r t T — t T — t 7 (34) V = V T T T T zu bezeichnen. Den Maximalwert erreicht die gespeicherte Wassermenge im Zeitpunkt (35') t s = 0-2770 T^3 Monate. Dieser Höchstwert bezeichnet gleichzeitig auch den Speicherraumbedarf : (36) s ma x = S = 0-62 cp q k T — 0-62 (p V. Die relative Fülle des Speicherraumes veranschaulicht in der Funktion der Monate des Speicherjahres, auf Grund der Gl. 38, die Abb. 21. Der in der Ableitung und in den Endformeln vorkommende dimensionslose Beiwert rp charakterisiert die relative Extremität der Wasserführung; die mehr ausgeglichene Wasserführung wird von einem niedrigeren, und der mehr schwankende von einem höheren Werte gekennzeichnet. Die Größe und die Änderung dieses Beiwertes leitet der Verfasser aus den auf Grund hydrographischer Messungen und Beobachtungen festgestellten effekti­ven Integralkurven ab. Es ist auch theoretisch festzustellen, daß der Wert des Faktors rp mit der Zunahme des Einzugsgebietes abnimmt und vom Durchlässigkeitsmaß des Ein­zugsgebietes wesentlich beeinflußt wird. Für dieses Durchlässigkeitsmaß sind vor allem die geologischen Faktoren bestimmend, aber sein Wert hängt auch von den topographischen Verhältnissen und von der Bewaldung ab. Der Verfasser stellt zwischen der Größe des Einzugsgebietes und dem Faktor rp den durch die Formel 39 ausgedrückten logarithmischen Zusammenhang fest, der im nach­stehenden in der Gestalt I , Log F (40) cp=cp 0 1-—V l L°g Fo angewendet wird. Die Abbildungen 23—35. stellen diejenigen für die Jahresspeicherung maßgebenden Integralkurven dar, die sich auf Grund tatsächlicher Messungen genau bestimmen ließen. Die Werte rp 0 und F a waren aus den hieraus gewonnenen und auf der Tafel VI. zusammen­gefaßten Angaben festzustellen, und durch diese Ergebnisse ist die Gl. 40 nachweisbar geworden. Abb. 22. zeigt uns den Auswahl der für die Jahresspeicherung maßgebenden Integralkurve bezüglich dem Fiso-Fluß, und rechtfertigt zugleich, daß das Speicherjahr 1942—43. im untersuchten Falle tatsächlich maßgebend war.

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