Vízügyi Közlemények, 1947 (29. évfolyam)

1-4. szám - VI. Szakirodalom

(27) 6. Grimdziige der hydrologischen Dimensionierung. Das Resultat der hydrologischen Untersuchung ist der Wasserwirtschaftsplan des Speichers; dieser wird bestimmt: vom Charakter des Verbrauches: s (t), vom absoluten Werte des mittleren Verbrauches: f km 3/sec und vom nutzbaren Rauminhalt des Speichers: S hm 3. Von diesen drei charakteristischen Angaben müssen zwei bekannt sein, damit die dritte bestimmbar wird und ein Wirtschaftsplan entworfen werden kann. Es kann also von der Lösung von dreierlei hydrologischen Aufgaben die Rede sein, je nachdem dieser oder jener Faktor unbekannt ist: 1. Gegeben: f k und s (t); unbekannt: S. 2. Bekannt: e (i) und S; zu bestimmen: f k. 3. Gegeben: fk und S; zu bestimmen: e (t). Die Dimensionierung wird von folgenden Faktoren beeinflusst: I. Die Naturgegebenheiten der Speicherung; • a) die natürliche Wasserführung (die hydrologischen Verhältnisse), b) die topographischen und geologischen Verhältnisse des Beckens und der Schlucht. II. Die Verbrauchsverhältnisse, d. h. Menge und zeitlicher Verlauf der Wasser­entnahme. III. GRUNDFAKTOREN DER HYDROLOGISCHEN UNTERSUCHUNG. 1. Die Naturgegebenheiten der Speicherung. a) Die Wasserführung. Im Interesse der Klarlegung der hydrologischen Umstände muß das tatsächliche Einzugsgebiet bekannt sein; dieses ist in vielen Fällen weder mit dem topographischen, noch mit dem geologischen Einzugsgebiet identisch (Abb. 2.), sondern — im Zusammen­hange mit zahlreichen Umständen, z. B. gefrorene Bodenoberfläche — liegt zwischen den beiden. Die charakteristischen Abflußmengen, hinsichtlich der Speicherung, sind: die vorkommende Mindestwassermenge des Wasserlaufes: q 0, die maximale Hochwasser­menge: Q ma x, ferner die Mittelwassermenge der trockensten 12-monatlichen Periode: qt und die mittlere Abflußmenge einer mehrjährigen Periode: Q, k • Das qk kann kleinste Jahres­mittelwassermenge, das Q k durchschnittliche Jahresmittelwassermenge genannt werden. Die Tafel I. liefext, hinsichtlich einiger Wasserläufe, auf dem vom Verfasser untersuchten Gebiete des Karpatenbeckens, die Wassermengen q 0, q k und Q k. Die aus obigen Werten gebildeten Verhältniszahlen sind charakteristisch für die meteorologischen, topographischen und geologischen Verhältnisse des Einzugsgebietes. Die Ganglinie der Abflußmengen ist mittels einer sorgfältig gezeichneten Wassermengenkurve zu bestimmen, unter Berück­sichtigung der den Hochwassern folgenden Flußbettänderungen und die Gesetzmäßig­keiten des Winterabflusses (z. B. mit STOUTs oder KOLUPAILAs Verfahren). Mangels hydrologischer Daten müssen die charakteristischen Wassermengen in vielen Fällen aus Niederschlagsangaben — wenigstens näherungsweise — bestimmt werden. Abb. 3. stellt die Niederschlagskarte der östlichen Gebirgsgegend des Karpatenbeckens dar, mit den aus einem 30-jährigen Durchschnitt festgestellten Regengleichen. Der Verfasser hat Nieder­schlagsangaben von 121 Beobachtungsstationen bearbeite* (Tafel II.) und stellt daraus fest, daß im Karpatenbecken das Verhältnis zwischen dem Jahresdurchschnitt des Nieder­schlages und dem Niederschlag des trockensten Jahres für Konstant: 1-56 angenommen werden kann (Gleichung 7.). Auf der Tafel Ufa bietet der Verfasser die für die trockenen Jahre charakteristischen Abflussbeiwerte dar, in der Funktion des geologischen Charakters und der Höhe des Einzugsgebietes. Den durchschnittlichen j ährlichen Abflußbeiwert gibt der Verfasser nach BOGDÁNF Y, LAUTERBURG und KENESSEY bekannt. Am Ende liefert er auch auf Grunde eigener Beobachtungen festgestellte Werte.

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