Vízügyi Közlemények, 1947 (29. évfolyam)

1-4. szám - VI. Szakirodalom

(25) 2. Systematisierung verschiedenartiger Fälle der hydrologischen Dimensionierung von Speichern, u. zw. in entsprechender Weise für die Ingenieurpraxis. 3. Darbietung einer zusammenfassenden Monographie über Fragen der Speicherung, als Wesentlichstes immer die Hydrologie vor Augen gehalten. Die Systematisierung geschieht auf Grunde der Leistungsfähigkeit des Speichers. Unter Leistungsfähigkeit wird die nutzbare mittlere Wasserabgabe verstanden, deren genaue Definition erst später vorgenommen werden soll. Das Ziel der hydrologischen Untersuchung ist die Bestimmung der Leistungsfähigkeitsfunktion bzw. Kurve des Speichers S = Ф (/*), wo unter S der nutzbare Speicherinhalt, unter f k die durch sie ständig zuzusichernde größte mittlere Betriebswassermenge zu verstehen ist; letztere kann „nutzbare mittlere Wassermenge", oder einfach „absolute Leistungsfähigkeit" genannt werden. Die Studie behandelt endlich auch die Wirtschaftlichkeit der Speicherung und erstreckt sich besonders über Fälle, wo der Speicherbecken zwecks gemeinsamer Bedie­nung von mehreren wasserwirtschaftlichen Zwecken zustandekommt. (Z. B. Bewässe­rung und Wasserkraftausnutzung.) II. GRÜNDBEGRIFFE DER SPEICHERUNG. 1. Begriff und Zweck. Das Ziel der Speicherung ist die Umgestaltung des natürlichen Wasserzuflusses den Bedürfnissen des Verbrauches entsprechend. Es kann zwischen einer Speicherung auf dem Flachland und einer im Gebirge der Unterschied gemacht werden. Die Abfluß­menge eines Wasserlaufes ist im eigenen Bette, wie auch im Tale irgendeines benach­barten Wasserlaufes zu speichern, wenn dieses Tal günstigere topographische Beschaffen­heiten besitzt. Die verschiedenen Fälle der Speicherung werden vom Verfasser durch Beispiele erklärt. 2. Bestandteile des Speichers. Nach der üblichen Einteilung besteht der Speicher aus zwei Hauptteilen, u. zw. aus der Talsperre und aus dem Becken. Von hydrologischen Gesichtspunkten aus betrachtet ist das Einzugsgebiet der dritte wesentliche Teil des Speichers. Eine vollendete Lösung der Speicherung erfordert in vielen Fällen auch Arbeiten im Einzugsgebiet. So z. B. Beforstung, Wasserriß- u. Wildbachverbauung, Errichtung von Sperren für Geschiebezurückhaltung, usw. 3. Der nützliche Speicherrauin. Abb. 1. veranschaulicht die einzelnen Teile des Speicherraumes. Das sind: der nicht ausleerbare (5) und der ausleerbare tote Raum (4), die eiserne Reserve (3), der eigentliche Nutzraum (2), der nützliche Raum für Hochwasserriickhalt (1), Reserve zwecks Sicherung gegen unerwartete Hochfluten (0). Im Weiteren — wenn sonstiges nicht angegeben — soll unter Speicherraum immer der Nutzraum des Beckens verstanden werden. Die oben angeführten Raumteile werden von charakteristischen Wasserspiegeln begrenzt. 4. Leistungsfähigkeit des Speichers. Unter Ausnutzungsgrad des Speichers versteht A. LUDIN das Verhältnis der während eines vollen Jahres nutzbar gemachten Wassermenge zum (nutzbaren) Rauminhalt des Beckens:

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