Vízügyi Közlemények, 1937 (19. évfolyam)
3-4. szám - Szakirodalom
BAU DES NEUEN ABWASSERDRUCKROHRES DER HAUPTSTADT BUDAPEST. (EISENBETON-DOPPELKANAL UNTER DER DONAU.) Von : D. DEMETER. (Im ungarischen Heft auf Seite 165—185.) Die Abwasser- und Regenwassermengen der am linken Donauufer gelegenen Stadtteile von Budapest wurden bisher nach Hebung durch ein 2-00 m Eisenrohr in die Donau geleitet. (Abb. 1. Régi nyomócső = Altes Druckrohr.) Da dieses Druckrohr veraltet war, wurde der Bau eines neuen Abwasserdruckrohres beschlossen. Das neue Druckrohr wurde als Eisenbeton-Doppelkanal von je 3 m 2 Durchflussquerschnitt geplant. Abzuleiten ist eine Abwassermenge von 1100—4000 1/Sek, beziehungsweise dessen dreifache Verdünnung (12 m 3/Sek). Je nach den wechselnden Wassermengen werden die Druckrohre einzeln oder zusammen in Betrieb gestellt, so dass in ihnen weder zu grosse, noch zu kleine Wassergeschwindigkeiten entstehen . Die Vorbereitung des Baues begann mit sorgfältiger Untersuchung des Untergrundes. An der Baustelle unter dem Flussbett in einer Tiefe von 2—3 m ist der Untergrund harter blauer Ton. Demzufolge wurde in der öffentlichen Ausschreibung den Unternehmern Möglichkeit gegeben, auf verschiedene Ausführungsarten Angebote stellen zu können. Die Arbeit wurde gegen einen Gesamtbetrag von 575,315 Pengő an die Bauunternehmung László und Blum, Budapest, vergeben. Ihr Angebot lautete auf die nachstehend geschilderte Ausführung. Gemäss des durch die hauptstädtische Bauleitung entworfenen allgemeinen Planes wurde das Druckrohr am Ufergelände in 93 m Länge zum ausgebauten Ufer geführt, etwa 9 m unter der Bodenoberfläche. Vom Ufer angefangen wurde der Kanal mit einer Stufe um 6 m tiefer geführt und verläuft im Donauabschnitt in etwa lim Tiefe unter dem mittleren Wasserstand bis zur Mündung, die ungefähr 156 m vom Ufer entfernt liegt. (Abb. 2. Längsschnitt und Grundriss ; oben : Uferabschnitt, unten : Donauabschnitt.) Die Baufirma hat im Uferabschnitt 6 Eisenbetonsenkkästen (von denen 4 mit je 16 m Länge) abgesenkt. Die Senkkästen wurden mit 35—40 cm mittlerer Wandstärke als 4'45 m breite und 2-90 m hohe Eisenbetonrahmen mit Zugband ausgebildet. Sie wurden mittels Scheidewänden in 2 gesonderte Profile zu je 1-70 X 2-07 m geteilt. (Abb. 3. links).