Vízügyi Közlemények, 1937 (19. évfolyam)

3-4. szám - Szakirodalom

10 Rohres von mittlerem Durehmesser, den man in Funktion der Einwohnerzahl aus Abb. 3 entnehmen kann, a = ein aus Abb. 4 ersichtlicher, von der Bevölkerungszahl abhängiger Wert. Mit Hilfe der angeführten Formel können die Baukosten aus wenigen Angaben rasch und einfach ohne Detailpläne berechnet werden. Ebenso kann aus der, der jeweiligen Bevölkerungsdichte entsprechenden, auf einem Verbraucher entfallen­den Rohrlänge jene Bewohnerzahl ermittelt werden, die bei gegebenen Verhältnissen den Bau eines Wasserwerkes lohnend macht, bezw. die es vorteilhafter erscheinen lässt, auch weiterhin an der Wasserversorgung aus einzelnen Brunnen festzuhalten. Nachdem für die Baukosten von Kanalisationsanlagen ebenfalls die Rohr­leitungskosten entscheidend sind, könnte auch für die einfache Bestimmung der Kosten für Kanalisationseinrichtungen ein ähnliches Verfahren ausgearbeitet werden. Ungarn hat auf dem Gebiete der Trinkwasserversorgung noch zahlreiche Probleme zu lösen. Eben darum wäre es nach Ansicht des Verfassers erwünscht, sämtliche auf die Wasserversorgung bezughabenden Angelegenheiten, die derzeit von mehreren Ministerien und Behörden behandelt werden, einer Zentralstelle zu übergeben. Sollte dies bei der heutigen Lage nicht möglich sein, so wäre eine rührige Vermittlungsstelle zu schaffen, die berufen wäre, ein erfolgreiches Zusam­menwirken der verschiedenen Amtsstellen herbeizuführen. Die Trinkwasserversorgung bildet im allgemeinen ein örtliches Problem und ist durch die einzelnen Gemeinden selbst zu lösen. Zwecks gegenseitigen Aus­tausches der Erfahrungen werden jedoch selbst in Ländern mit hochentwickeltem Wasserversorgungswesen Vereine gegründet oder Ämter aufgestellt, um die erfor­derlichen Angaben zu sammeln, zu bearbeiten und die Grundsätze und Richt­linien der Entwicklung festzulegen. V. ÜBER DIE WIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG DER REGULIE­RUNG DES NAGYKOPPÁNY-BACHES. Von : J. MANTUANO. (Seite 91 -106 im ungarischen Heft.) Der Koppány-Bach im Komitat Tolna wurde in den Jahren 1930—33 über Ansuchen der Interessenten in einer Länge von 33 km reguliert. Der Bach nährt sich aus einem Einzugsgebiet von 745 km 2. Seine Wasser­führung bewegt sich zwischen weiten Grenzen. Gegenüber der grössten sekund­lichen Abflussmenge von 22-2 m 3 wurden am 26. Juli 1935 in der Nähe der Mündung 82 1/sec gemessen. Die Regulierung erforderte 312,835 m 3 Erdarbeit und kostete insgesamt 179,700 Pengő, von welcher Summe je Kat. Joch des 2146 Kat. Joch (= 1230 ha) umfassenden Interessentengebietes 83'5 P. entfallen (= 145 P/ha). 38-5 P/Kat. Joch (= 83,536 P) wurden aus staatlicher Subvention gedeckt, ausserdem wurde vom Staate ein Darlehen von 75,000 P. auf 17 Jahre gewährt.

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