Vízügyi Közlemények, 1937 (19. évfolyam)

3-4. szám - Szakirodalom

6 In der Ausgestaltung des Wasserverkehrsnetzes wäre folgendes Programm zu befolgen : Verbesserung der Schiffahrtsverhältnisse an der Tisza, Kanalisierung der Körös und des Sió, Bau eines Schiffahrtskanals zwischen der Donau und der Tisza (Abb. 1), schliesslich die Kanalisierung des Sajó-Flusses. (Siehe Abb. 2. Fette volle Linie : schiffbare Flüsse ; punktierte, bzw. gestrichelte Linie : Fluss­strecken, die durch Regulierung, bzw. Kanalisierung dem Schiffverkehr eröffnet werden könnten ; strichpunktierte Linie : Donau —Tisza-Kanal.) Fernere Auf­gaben sind : die Errichtung von Verladepiätzen an den Schiffahrtswegen undzwar ausnahmslos mit Strassen-, nach Möglichkeit auch mit Eisenbahnanschluss, dann der Bau von Lagerhäusern an den wichtigeren Knotenpunkten. Von nicht min­derer Dringlichkeit ist der weitere Ausbau des Budapester Handels- und Industrie­hafens (Punto franco). Innerhalb dieses Programmes wäre noch die Neu­organisierung der ungarischen Schiffahrt mit Rücksicht auf die Bedürfnisse eines Donau-Seeverkehrs durchzuführen (Verneuzeitlich ung und Vergrösserung des Schiffparkes). Die Bewässerung und die Wasserstrassen. Die landwirtschaftliche Produktion Ungarns steht hinter jener der westlichen Agrarstaaten zurück. Die Steigerung der Ausfuhr ist von einer Verteuerung des Inlandmarktes begleitet. Die Abhilfe liegt in der Erhöhung der Landesproduktion mittels Bewässerung. Der Absatz der solcherart erzielten grösseren Erntemengen erfordert den weiteren Ausbau des Verkehrswesens. Die Ausdehnung der Bewässerungsfläche wäre auch für das Siedlungswesen förderlich und ist ein Mittel zur Lösung der Existenzprobleme des arbeitlosen Erdarbeiterstandes. Die Vorteile des Wassertransportes bei der Verwertung der landwirtschaft­lichen Produkte werden anhand mehrerer Beispiele erhellt. Mit dem Ausbau der Wasserwege ist auch die Ausbildung und Verbesserung des Strassennetzes aufs engste verbunden. Auf diesem Gebiet fällt besonders den Strassen aus einheimischem Baustoff (Beton) wichtige Rolle zu. Die Probleme des Strassenverkehrs der Hauptstadt Budapest harren ebenfalls ihrer Lösung. (Bau von Hauptverkehrslinien). Ebenso wäre der ausführliche Plan für das Landes­Strassennetz auszuarbeiten (internationale Hauptlinien, Linien des Fremden­verkehrs, wichtigere Linien des Binnenverkehrs). 921 Gemeinden müssten noch dem Strassennetz angeschlossen werden, eine vom Gesichtspunkte der Produkten­verwertung erstrangige Aufgabe. Ebenso wichtig ist der Anschluss der Landungs­stellen an das öffentliche Strassennetz (Abb. 5). Das Eisenbahnwesen verlangt ebenfalls nach Weiterentwicklung. (Motor­betrieb, Beschleunigung und Verbilligung des Transportes.) Die Eisenbahn­probleme Budapests müssten auch gelöst werden (Personen- und Güterbahnhöfe). Von ausserordentlicher Wichtigkeit für die bessere Verwertung der land­wirtschaftlichen Produkte ist die Schaffung von Umschlagstellen zwischen Eisen­bahn und Schiffahrt. Die weiteren Ausführungen behandeln die Bestrebungen, die sich in Deutsch­land und Frankreich bereits geltend machen und darauf gerichtet sind, zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln ein für das Wirtschaftsleben unerlässliches Zusammenwirken an Stelle des schädlichen Wettbewerbes herbeizuführen. Hiernach lässt der Verfasser statistische Daten über die Verteilung der Beförderungsmengen zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln U ng arn s folgen.

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